Donnerstag, 31. Dezember 2009

Jahresausklang


Ihr Lieben da draußen, die letzten Stunden von 2009 sind eingeläutet und bereits zum 6. Mal kann ich so etwas ähnliches in meinem Bloggerleben schreiben. Ist schon verrückt. Was ist noch ein Jahr?

Das Tochterkind liegt im Bett und lädt die Akkus für heute Abend, sollte die olle Mama vielleicht auch machen, wenn sie nicht um 23 Uhr käsebleich und müde in der Ecke hängen will ;-D Wo ich doch immer so putzmunter bin um diese späte Stunde!

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Jahresausklang, oder einen besinnlichen, je nach Lust und Laune, mit Party oder mit gemütlichem Beisammensein, mit Sekt oder Selters, Knallern oder Wunderkerzen, mit Familie, Freunden oder auch, nach Wunsch, alleine für sich.

Ich wünsche Euch, dass für Euch ein gutes Jahr zu Ende geht, mit vielen schönen Momenten und positiven Erinnerungen. Ich wünsche Euch, dass Ihr gut hinüber rutscht, ins neue Jahr, dass hoffentlich für alle ein gutes, frohes, glückliches und friedliches Jahr 2010 wird!!

Ein Jahr ist nichts, wenn man's verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts; wenn man's verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es gan
z durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

(Hanns Freiherr von Gumppenberg)

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Zurück aus dem schwarzen Wald

Nicht nur Weihnachten ist wieder vorbei, welches Ihr hoffentlich alles gut verlebt habt, nein, auch unser 3-Tages-Kurzurlaub in den Schwarzwald. Schnee gab es dort reichlich und das Kinderherz war selig. Kann man doch die Schneetage hier wirklich abzählen und die Schneemenge ist für gewöhnlich eher in Millimetern berechenbar. So aber sind wir direkt nach den Weihnachtsfeiertagen für kurze Zeit im weißen Paradies gewesen. Hätte mich nicht in einer Nacht ein ekliger Magen-Darm-Virus umgehauen, wäre es richtig perfekt gewesen. Aber nun gut, man will ja nicht undankbar sein und freut sich, dass es nur von relativ kurzer Dauer war.


Neben viel Schnee, gab es auch reichlich Wasser im Hotel-Schwimmbad, was das zweite Highlight für lieb Kindelein war, die am liebsten morgens nach dem Frühstück schon abgetaucht wäre...


So haben wir das Jahr 2009 fast beendet, gemütlich werden wir morgen hoffentlich noch durch den Tag bummeln und dann am Silvesterabend das neue Jahr begrüßen.

Silvestergrüße hier gibts aber erst morgen ;-D

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Fröhliche Weihnachten


Ihr Lieben da draußen, es ist fast soweit, Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür und wartet nur darauf, eingelassen zu werden. Ich wünsche Euch allen ein fröhliches, gemütliches, spannendes und vor allem friedliches Weihnachtsfest!
Genießt den Tag und lasst Euch schön beschenken!!





Und zum einstimmen hier noch eines meiner Lieblingsweihnachtslieder:

Montag, 21. Dezember 2009

Extra Weihnachtsgefühle für meine Wichtelmama



PS: Ach ja, nach dem stürmischen Outing (siehe im Posting darunter) wer hier mit liest, weiß ich jetzt, dass meine Wichtelmama und das liebe Gretchen sich die (fast täglich exakt) 21 Clicks in meinem Blog teilen. Ich möchte die Beiden daher intensiv knutschen und ihnen danken, dass ich mich hier nicht völlig überflüssig fühlen muss ;-D Ich frage mich nur, wie Ihr Euch absprecht? Jeder 10,5 mal meinen Blog aufrufen? Hm..

Samstag, 19. Dezember 2009

Relative Trägheit

Ausgelöst durch meine herzallerliebste Wichtelmama ist mir aufgefallen, dass ich in Bezug auf das bloggen eine gewisse, hust, relative Trägheit entwickelt habe. Um nicht zu sagen, ich bin s..faul geworden, etwas zu schreiben. Dazu kommt der Mangel an wirklich spannenden Themen, ich kann schließlich nicht bis zum Ende meiner Tage über die ausgefallenen Zähne meiner Tochter berichten, oder über deren Bastelwut. Könnte evtl. früher oder später etwas eintönig werden. Also, vielleicht.. ;-D
Mein Leben hat derzeit außerdem eine, seit langem unbekannte *aufholzklopf*, Konstante entwickelt, sodass ich mich nicht alle paar Meter erschöpft auf den Boden werfen muss um die Krümel des Wahnsinns aufzusammeln. *nochmalaufholzklopf*. Nein, ich darf sagen, wer auch immer dafür zuständig ist, er hat zur Zeit absolut ein wohlwollendes Auge auf mich. (Ich benötige noch die Empfänger- Adresse für das Dankeschreiben!!) Es gab zwar dieser Tage so einen dezenten Schubser in die Seite, damit wir hier daheim nicht völlig im Gleichklang einherwandeln. Aber gut, ich denke und hoffe, dass Ganze wird sich leben lassen und ins Reine bringen.

Das Tochterkind ist äußerst allerliebst *zumdrittenmalaufholzklopf*, offensichtlich hat sie in der Kur sämtliche Kanonen abgeschossen und ruht sich nun aus ;-D Ich werde mich Bastelgeschenken überhäuft und demnächst werden nur noch meine Haarspitzen oben aus dem Papierberg rauslugen. Wer mich also sucht.. da bin ich zu finden..

Die Weihnachtsvorbereitungen sind auch ganz prima in der Zeit, sogar der Christbaum steht seit heute, Premiere sozusagen, bisher wurde er immer erst am 24.12. aufgestellt. Aber da wir hier alle nach Silvester nix mehr mit Weihnachten am Hut haben, ist es einfach eine zu kurze Zeit. Und nun probieren wir es mal so. Schauen wir mal, wie es sich anfühlt, so mit einem Christbaum "vor der Zeit".

Geschenke sind auch tutti, zwei müssen noch verpackt werden. Die Weihnachtskarten sind auch geschrieben, der größte Teil schon verschickt, ebenso zwei Weihnachtspäckchen *angeb*. Ich bin ein Spießer, ich merke schon..

Apropos Päckchen, da kam heute mein Wichtelpäckchen, dass diesen Namen so gar nicht verdient hat. Das ist ein ausgewachsenes Paket und ich gebe zu, mir brennt es schon arg unter den Nägeln. Aber ich werde brav warten, bis Heiligabend! Ich schicke meiner Wichtelmama hier mal virtuelle Weihnachtsknutscher, dass war/ist einfach toll!!!!!!!!!!!

Was mich sehr verblüfft, ist der Besucherzähler hier im Blog. Und ich frage mich, wer diese fleißigen Leser denn sind? Immerhin habe ich fast einen ganzen Montag nichts geschrieben und trotzdem haben sich heute 21 Besucher hier her verirrt. Also? Wer outet sich und rettet meine neugierige Seele?????????

Ihr Lieben, ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und ich hoffe, meiner Trägheit lässt sich etwas entgegensetzen und es tröpfelt nicht weiter so, wie bisher.. ;-D

Samstag, 21. November 2009

Monsta



Ich finde das irgendwie sehr cool ;-D

Samstag, 14. November 2009

Papierberge Teil 3

Auch wenn das keinen Menschen interessiert, ich muss das für die Nachwelt festhalten, glaubt mir mein Kind ja sonst später nie *grins*.
Aktuell, Samstag, 14:50 Uhr, unser Esstisch, rechts am Rand ist die Papiermaschine in Aktion. Es ist einfach nicht aufzuhalten..

Samstag, 7. November 2009

Papierberge Teil 2

Nun, es gibt bekanntlich Spülhände und Nikotinfinger, links sieht der geneigte Leser nun "Mal-und-Bastelfinger" einer 6 jährigen. Die Farben in allen Varianten und verschiedensten Ursprungs, lassen sich nicht mehr so einfach entfernen. Ist auch überflüssig. Wird ja ständig neu verziert.



Hier nun ein kleiner Streifzug durch die Wohnung, Samstag, gegen 12:30 Uhr:

Unser Esstisch:
Ein mit Bastelkleber getränktes, undefinierbares Papierding, auf dem Sideboard:


Wofür sie den Paketkleber gebraucht hat, den ich auf der Couch gefunden habe, weiß ich noch nicht:

Auf der Fensterbank im Esszimmer trocknet dieser Mond, soll danach auf ein T-Shirt aufgebügelt werden:

Das ist nur ein Bruchteil, den Rest habe ich schon wieder entsorgt, abgelegt, verräumt.

Freitag, 6. November 2009

Familie erstickt unter Papierberg

Ganz bestimmt wird eines Tages dieser Satz die Titelseite einer Tageszeitung zieren. Es ist eine unumgängliche Tatsache. Wenn es so weitergeht mit unserem Tochterkind, werden wir ebenfalls eines nicht mehr fernen Tages hier Steigeisen benötigen, um von einem Raum in den anderen zu gelangen.

Woher und warum mein Nachwuchs die kreativen Gene hat? Ich weiß es nicht. Vermutlich von meiner Mutter. Die Bastel-und Malgene haben meine Generation jedenfalls gnadenlos übersprungen (vermutlich haben sie bei mir sich noch ordentlich Schwung geholt) und sind zielsicher in Massen bei meinem Kindelein gelandet. Und diese lebt sich aus.

Sie produziert Papier. Berge von Papier. Papier in unzähligen Massen. In jeder freien Sekunde des Tages wird gemalt, geklebt, geschnitten, geformt, gefaltet, schlicht, es wird nonstop Papier verarbeitet. Und ich meine das so, wie es hier steht. Permanent. Es freut das stolze Mutterherz natürlich, wenn das Kindchen offensichtlich so kreativ angehaucht ist, in naher Zukunft wird es sicherlich ein Van Gogh, oder ein Hundertwasser und ganz bestimmt werde ich mit Tränen in den Augen und belegter Stimme hauchen "Ich habe es ja schon immer gewusst" . Gerührt werde ich erleben, dass unser berühmtes Kind in Interviews sagen wird "Das habe ich alles meinen Eltern zu verdanken, sie haben immer Papier für mich gekauft" und aus Dankbarkeit wird es uns von seinen verdienten Millionen eine Villa in Monaco kaufen und eine monatliche Rente von 20 tsd. Euro zur Verfügung stellen. Ganz sicher.

Blöd nur, dass wir vorher erstickt sein werden. In jenen Papierbergen, denen ich nicht mehr Herr werde, obwohl ich ununterbrochen dabei bin, zu sichten, zu sortieren (*flüster* und wegzuwerfen, wir haben gottseidank eine große Papiertonne) und wegzulegen. Ich komme nicht hinterher. Während ich vorne wegräume, produziert es hinter mir neue Werke. Das wächst förmlich aus dem Tisch. Den wir übrigens nicht mehr für seinen ursprünglichen Sinn (als Esstisch) verwenden können. Er ist ständig voll gelagert.

Kleine Impressionen von gefällig? Und das sind nur die Sachen, die übrig geblieben sind.



Die Bilder sind viel zu harmlos. Kaum Ähnlichkeit mit der Wirklichtkeit. Ich muss das mal im Zustand des "produzierens" fotografieren, so, im künstlerischen Schaffenswahn. Ein Gebirge aus Papier, Kleber, Scheren, Stiften, Aufkleber und heute z.B. Taschentüchern, die aufs Papier verklebt wurden (gibt interessante Gebilde) und zerschnittenen Luftballons.

Alles was nicht bei drei auf dem Baum ist und "Stopp" schreit wird verarbeitet.

Wie gesagt, sie wird bestimmt reich und berühmt.

Wir werden es nur nicht mehr erleben. Eines Tages, dann, wenn jener Satz auf der Titelseite einschlägiger Tageszeitungen steht. Dann ist es zu spät ;-D

Sonntag, 1. November 2009

Jemand zuhause?

Jede Menge virtueller Staub hat sich hier angesammelt in den letzten Wochen und beim einloggen hat die eingerostete Online-Tür mächtig gequietscht. Ruhe im Stall hatte ich ja angekündigt, nur, sie ist etwas ausgiebiger ausgefallen, als geplant.
Gestartet sind Mutter und Kind am 23.09. in Richtung Grafenau bei Passau, bepackt bis an die Zähne und neugierig bis angespannt, was einen wohl so erwartet. Kind war ungewöhnlich still an jenem Mittwochmorgen, da es zum ersten Mal in einem ICE fuhr und ihr das alles doch ein bisschen die Sprache verschlagen hatte. Drei geplante Wochen ohne den Papa, an einem Ort, den man nicht kennt und mit einem Verkehrsmittel, dass einem bis dato unbekannt war. Hätte ich mal gewusste, dass das die letzten stillen 4 Stunden für die nächsten Wochen waren, hätte ich sie wohl etwas intensiver auf meiner inneren Festplatte gespeichert ;-D Nun, bereits im Zug lernten wir andere Mütter mit Kindern kennen, die dasselbe Ziel hatten wie wir. So kam es, dass wir bei der Ankunft im Kurhaus bereits so nette Kontakte geknüpft hatten, dass wir entspannt allen Dingen harren konnten, die noch kamen.
Was kam, war ein zuckersüßes, äußerst reizendes Kind die ersten Tage, die sich so allerliebst benahm *hust*, dass ich Überlegungen anstellte, in welche Kiste ich sie wohl verpacken und retour zum Papa schicken könnte.
Aber auch das entspannte sich, es gab eine Verlängerungswoche und so durften wir ganze vier Wochen den Luxus genießen, nichts machen zu müssen. Außer auf die Zeiten der Behandlungen zu achten und darauf, die Essenszeiten einzuhalten. *grins* Es war richtig schön, die Leute waren nett, wenn es natürlich auch da interesante Begegnungen der dritten Art gab. Aber zum Glück nicht in unserem Kurgang, da waren wir ein prima Haufen.

Kaum daheim wartete Freund Alltag schon energieladen bis in die Fußzehen darauf, seine Krallen auszufahren und versuchte meine neu erwobenen Nervenruhe auszutesten. Im Büro wartete der Umzug, von bisher 500 mtr. Arbeitsweg habe ich mich jetzt auf 32 km gesteigert. Für so ein altes Gewohnheitstier wie mich, eine Herausforderung, der ich mittels Navi *rotwerd* und Überlebenspack *nichtwirklich* getrotzt habe. Ich gebe zu, dass neue Büro ist schön, gibts nix zu meckern. Nur die Fahrt fühlt sich für mich immer noch an, als ob ich gleich ein Visum benötige und durch eine Passkontrolle fahre. Nun, dass mit der Grenze stimmt ja schon irgenwie, smile, immerhin überschreite ich eine Landesgrenze und arbeite daher ab sofort in einem anderen Bundesland, als das, in dem ich lebe. So weit ich informiert bin, ist in diesem BL heute ein Feiertag, ungünstig, dass er auf einen Sonntag fällt, möchte ich jetzt mal behaupten.

Nach zwei Tagen im Büro ging die Party dann Samstag weiter mit dem Geburtstag von lieb Töchterlein, dem sechsten, um genau zu sein. Sonntag gab es die Kinderparty und Montags war ich dann ordentlich platt. Ich meine, hallo? Nach vier Wochen, in denen ich maximal darüber nachdenken musste, ob ich nun Schweinefleisch, Fisch oder Geflügel zum Mittag möchte und ob ich statt der 25. Tasse Pfefferminztee am Tag, doch lieber mal Malve oder Hagebutte trinke, ich meine - wer nimmt es mir übel, wenn ich nach solchen Einstiegstagen hier am lieben sofort wieder zurückgefahren wäre?

Diese Woche gab es dann einen Elternabend im Kindergarten für die Schulanfänger und Freitag und Samstag lief meine Kamera heiß. 522 + 227 Bilder von einer Theateraufführung. Da hatte mein PC ein bisschen was zu tun heute beim sichten und sortieren.

Hier und heute ist ein super fauler Sonntag angesagt, irgendwann gegen Mittag habe ich meinen ranzigen Körper mal unter die Dusche bewegt und halbwegs zeigbare Kleidung angzogen.

Aber zwei Abende hintereinander erst gegen 2 Uhr ins Bett, dass halten auch frischgestählte Mütterkörper nicht mehr aus .. naja.. zumindest.. ICH .. halte das nicht mehr aus.

So bin ich also wieder da, ich gehe hier mal noch ne´Runde staubwischen im Blog und hoffe, dass es hier demnächst nicht mehr so ruhig zugeht!

Montag, 21. September 2009

Sendepause

So, bevor ich endgültig in der Versenkung verschwinde, will ich doch nochmal ein Lebenszeichen von mir geben. Waren die Sommerferien noch echt bummelig und es häuften sich die Nachmittage, an denen ich feststellen konnte, dass ein knapp 6 jähriges Kind zu haben, doch auch bedeuten kann, das man mal "nichts" zu tun hat. Viele Leute waren im Urlaub, es gab keine üblichen Alltagstermine, kein Turnunterricht, kein Schwimmkurs etc. Und plötzlich gab es hie und da luftige Nachmittage, in denen keiner Zeit hatte, weil Arbeiten oder eben im Urlaub, die Oma in Kur in weilte, der Haushalt gemacht war und Kind und Muttern irgendwo im Nirgendwo hingen und Zeit hatten. Unglaublich. Nun. Das änderte sich schlagpunkt mit Ende der Ferien und der Alltag krallte sich meine freie Zeit und fraß sie auf, ratzeputz, mit Haut und Haaren. Zu den üblichen Terminen kamen familiäre Festivitäten die anstanden, grins, und zumindest ein bisschen vorbereitet wurden. So war ich dann damit beschäftigt Noten zu beschaffen, Instrumentallieder runterzuladen, Kleider zu leihen, Schuhe zu leihen, Blumenkörbchen zu leihen, ich stritt mich mit Blumenhändlern (ahnt hier jemand, was man für Streublümchen bezahlt? Die werden mit Gold aufgewogen.. ) und zwischendrin gab es dann die ersten, zweiten, dritten Organisationsfragen in Richtung meiner Kur die ansteht. Nebenbei noch ein bisschen arbeiten im Büro und schon war es nix mehr mit gemütlich die Nachmittag rumbummeln. Aber wäre ja auch langweilig.

So durften wir alle dann am 12.09.2009 einen wunderschönen Tag verbringen, als meine jüngste Schwester den berühmten Satz "Ja, ich will" aussprach und somit auch Tochter Nr. 3 unter der Haube ist und meine Eltern sich ein bisschen zurück lehnen können, bis einer von uns Dreien etwas neues einfällt, wie man ein bisschen für Action im Familienleben sorgen kann ;-D

Ich wünsche Euch zwei Süßen auch hier nochmal von Herzen alles Gute + Liebe!! Es war ein toller Tag!!


Direkt nach der Hochzeit bin ich dann in meine Kurvorbereitungen gestürzt, habe Schnappatmung bekommen, als ich die Kofferabholung bestellt habe (hust, 67 Euro für zwei Koffer hin und zurück) und Schluckauf, als ich die (ebenfalls geliehenen, irgendwie besitze ich wohl nicht wirklich was.. ) Koffer gepackt habe und hier stehen sehen. Ich komme mir vor, als zöge ich aus mit Kind, so voll geproppt sind die.Dabei sind es "nur" drei Wochen, die am Mittwoch starten. Aber da wir ja in den Oktober fahren, ist damit zu rechnen, dass wir mehr als ein paar T-Shirts und kurze Hosen brauchen. Wahnsinn.

Meine Koffer sind daher nun auf dem Weg, Onkel Hermes hat sie heute abgeholt und sie treffen hoffentlich wohlbehalten am Mittwoch in der Kurklinik ein.

Und damit wären wir beim aktuellen Thema. Mutter-Kind-Kur. Ich bin schwer gespannt, wie das wird, viele Mütter, viele Kinder.. hust.. das kann auch schwer nach hinten los gehen. Aber ich will es mal positiv sehen und hoffe auf eine erholsame Zeit dort, ohne Stress und vor allem ohne Krankheiten.

Zwischen all´den Vorbereitungen hatte ich mir ja noch einen Tag im Krankenhaus gegönnt, in der kardiologischen Abteilung, weil mein Herz meint, es müsste etwas aus der Reihe tanzen. So gab es eine Runde EKGs in allen Varianten, incl. 24 Std EGK, Blut habe ich auch gelassen, an drei verschiedenen ärztlichen Orten. So wie es aussieht, darf ich aber noch 2-3 Tage länger auf dieser Erde verweilen.

Ach ja .. und um die Zahnserie vollständig zu halten, noch das Bild mit vier (oder fast vier, der erste neue Zahn lässt sich blicken) fehlenden Zähnen. Meine zahnlose Omma ;-D Alle Schneidezähne auf einen Schlag weg, dass ist schon ein lustiger Anblick.



Heute stehen noch restliche Räumarbeiten an, Ablage, Zettel sortieren, die Geburtstagsgeschenke fürs Kind organisieren. Wenn wir wiederkommen wird sie 10 Tage später sechs Jahre alt, das große Mädchen. (Auch nicht zu fassen. Als ich hier anfing zu bloggen, war sie gerade mal 9 Monate alt. ) Die Einladungen wurden bereits verteilt, extrem früh, aber was will man machen.

Passt wackelt und hat Luft.

Morgen gibts dann die Packerei für im Zug, Schuhe, Waschzeug + Spielsachen müssen noch irgendwie mit *grübel* und dann heißt es am Mittwoch früh, ab nach Passau. Mein Mann erholt sich derweil hier daheim von seinen Weibern ;-D

Lassen wir uns überraschen.

Habt eine schöne Zeit, wir sind dann Mitte Oktober wieder zurück im Lande.

Bis dahin.. ist.. Ruhe im Stall!

Dienstag, 18. August 2009

Zahnlos

Es brechen harte Zeiten an fürs Kind, dass sich demnächst wohl von Brei und Flüssignahrung ernähren kann ;-D

Und falls jemand dem irrigen Glauben verfällt, in der oberen Leiste fehlen 4 oder mehr Zähne, nenenene. Das sind nur zwei Stück die ausgefallen sind. Der Lücke nach zu schließen, bekommt sie Zähne mit Ausmaßen, die einem Säbelzahntiger alle Ehre machen. Aber immerhin ein Lichtblick in der unteren Reihe winkt schon zaghaft ein neuer Zahn, was immerhin eine Front für den Moment schließen wird.

Nicht das ich jemals geglaubt habe, dass ich das Thema "mein Kind verliert Zähne" so spannend finden werde, dass ich ständig darüber poste. Aber ich muss das doch definitiv für die Zukunft festhalten, wie zügig der Urzustand eines frisch geschlüpften, zahnlosen Kindes wieder hergestellt ist.

Ruckzuck gibts wieder Babybrei ;-D

Sonntag, 16. August 2009

Mörder

Völlig dem gängigen Klischee entsprechend, könnte ich 2 mtr. senkrecht die Wand hochkriechen und schreiend am Deckenleuchter hängen, wenn mir jene Gattung über den Weg krabbelt, die 6 acht Beine hat, behaart ist und sich innerhalb MEINER vier Wohnwände befindet. Eben war es mal wieder so weit. Harmlos und nichts ahnend stehe ich im Bad und versuche aus meinen platten, angetrockneten Flusen auf dem Kopf sowas wie eine Frisur zu machen, als mein Blick auf die Badewanne fällt. Irritiert blicke ich auf den Abfluss, so ein großer runder Stopfen, den man öffnen und schließen kann. Kein Gummistopfen also. Eben jener Stopfen hat plötzlich Beine. Dunkelbraune, haarige Beine, vier Stück kann ich sehen .. und einen Teil vom Körper. Während mein Inneres schreiend an die Deckenlampe springt und mein Äußeres ca. 40 cm dicke Gänsepelle bekommt, wird mir klar, dass ich schnell handeln muss. Weil, wenn Kind erstmal dem entzückenden Spinnentier in der Wanne gewahr wird, hat sie das letzte Mal dort gebadet oder geduscht. Das anschalten vom Wasser hat erstmal zur Folge, dass das Monster unter dem Stopfen verschwindet. Während ich schon aufatme und den Duschkopf anschalte, kommt sie jedoch wieder heraus gerast. Mein Inneres schreit noch lauter, die Deckenlampe ist kurz vorm reißen und ich dusche das hektisch durch die Wanne krabbelnde Riesenvieh, mit dem harmlosen Namen "Hausspinne". Möchte mal jemand googeln? Dann wißt Ihr, dass schlicht der Name so possierlich klingt.

Wah.

Minuten später war sie dann weg. Ich habe gefühlte 2 Stunden heißes Wasser nachlaufen lassen, danach den Stopfen verschlossen und Wasser darauf stehen gelassen. Wer weiß, vielleicht hat das Beinengetier ja einen Neoprenanzug und Atemschutzgerät.

Ist das eklig. Echt. Ich weiß, es ist nur ein Tier. Und es hat ein Recht zu leben, aber bitte NICHT in meinen vier Wänden.

Ich Mörder ich.

Und Gänsepelle habe ich immer noch.

*uah*

Sonntag, 9. August 2009

Abgeflogen


Dieser rosa (klar, was auch sonst ..) Luftballon ist auf dem Weg zu Euch ,-D
Vor zwei Jahren hat er 265 km geschafft, mal sehen, ob es auch diesmal einen Finder gibt, der so nett ist, die Karte zurück zu senden.

Freitag, 7. August 2009

Nicht hitzebeständig

Nein, dass war ich von jeher nicht und das ändert sich mit steigendem Lebensalter wohl nur dahin gehend, dass die körperlichen Ausfallerscheinungen ansteigen. Ist das ätzend. Wochenlang habe ich mich gefreut wie ein Plätzchen, weil es gerade so warm draußen war, dass es noch richtig locker zu verpacken ging. Immer wieder fing es zwischendrin an zu regnen, es war ein paar Tage kühler, in der Nacht war es angenehm frisch. Sehr gut. Sehr, sehr gut. Innerlich lächelnd registrierte ich das Gemaule meines Umfeldes und das Geschrei nach "Sommer 2009" und "endlich mal richtig (was ist richtig??) warm" und "viel Sonne bitte". War mir doch klar, dass es spätestens 3 Tage nach Wunscherfüllung jedem viel zu warm ist und alle jammern, es möge doch bitte endlich regnen.

Und nun haben wir den Salat, es ist draußen proppeheiß, im Hof sitzen bedeutet, Grillhähnchen zu spielen und mein Kreislauf hängt ordentlich in den Seilen. Mir ist beständig schlecht, schwindlig und Kopfweh. Buah. Das ganze tolle Wetter nutzt ja nix, wenn man es draußen nicht aushält vor Hitze und drinnen langsam und gemütlich erstickt, weil so kuschlig warm.

Ich halte mich damit aufrecht, die neu erworbene Winterjacke fürs Kind draußen gewaschen auf der Leine hängen zu sehen und wenn ich mich ein bisschen anstrenge, dann sehe ich schon die kühlen Tage vor mir, die Herbstblätter, den Wind, die frische Luft... *grins*.

Ja ja, ich weiß, ihr denkt, ich spinne. Aber dann kann ich wenigstens herumlaufen, ohne mich wie ein angedetschtes Ei zu fühlen. So.

Sie lasen mein alljährliches "ich-hasse-dieses-heiße-Wetter"- Posting.

(Gibt ja in deutschen Breiten nicht allzu oft Gründe, um es zu schreiben ;-D)

Sonntag, 26. Juli 2009

Flugmonster

Der gestrige Tag war nun nicht das, was man als Highlight in Erinnerung behält. Geplant war es zwar anders, aber bitte. Was will man machen. Shit happens. Oder wie heißt der schlaue Spruch?
Geahnt habe ich es schon 5 min. nach der Ankunft in dem kleinen Erlebnispark, so etwas wie Phantasialand in winzig und für kleinere Kinder. An sich wirklich sehr nett. Aber wie ich schon gleich feststellen durfte, auch ein Paradies für Bienen und Wespen. Pro Besucher geschätzt 20 von diesen Flugviechern. Aufdringlich, penetrant und völlig sinnfrei, sausten einem die lieben Tierleins ums Gesicht, hockten sich auf die Arme und in den ersten Minuten schon auf die Hand meiner Tochter, die auf dem Karussell saß. Jetzt war sie bis dato immer völlig ruhig und bewegte sich nicht mehr, worauf ich sehr stolz bin, ich kann das nämlich nie. Obwohl ich es ihr immer predige. So blieb sie auch diesmal ruhig und ich machte die Wespe weg.

Aber meine Ahnung war da, ich dachte nur, wenn wir hier heute ohne Stich rauskommen, sind wir gut. Obwohl mein Kind noch nie gestochen wurde und es bei mir locker 30 Jahre her ist *toitoitoi*.

Eine viertel Stunde nach der Ankunft dann, war es soweit, der erste Stich in die Hand von meinen Kind. Ganz prima. Sie ließ´sich recht gut beruhigen, dauerte ein wenig, aber dann ging es wieder.

Bis sie zwei Stunden später wieder gestochen wurde, diesmal muss es eine Biene gewesen sein, die saß auf ihrem Rücken IM T-Shirt. Der Stachel steckte noch.

Jetzt war der Ofen aus, Kind völlig außer sich, wollte nur noch weg und war stinkesauer. Sie hätte den Bienen/Wespen doch nix getan, warum die sie stechen. Das wüsste ich auch gerne. Und war auch sauer - völlig sinnlos natürlich. Aber dieser Spaß gestern wird nun dazu geführt haben, dass mein Kind demnächst nicht mehr ruhig bleibt, wenn eine Wespe kommt. Was ich gut verstehen kann, aber es macht es ja nicht besser.

Und ich weiß, dass mich um diese Jahreszeit, kein Mensch mehr in einen Freizeitpark bringt, da sind einfach zu viele Menschen, zuviel Essen und damit verbunden massig Wespen & Co. Und das braucht niemand. Da werde ich nur hektisch und nervös.. nix für meine alten Nerven ;-D

Samstag, 18. Juli 2009

Klare Ansage

Dieser kleine Springinsfeld hier hat mir vor wenigen Minuten mal wieder gezeigt, was eine klare Ansage ist:

Mittagessen ist vorbei. Kind hat gut gegessen (damit meine ich, auch das "buäh" Gemüse wurde gnädig dem Mageninneren zugeführt).

Dafür gibts dann auch was Süßes hinterher und sie sucht sich einen Lutscher aus (ich hasse diese Dinger, fragt mich mal einer, wo der noch herkam?). Während ich in der Küche stehe und ganz brav meinen geliebten Hausfrauenpflichten nachgehe und spüle, kommt besagtes Kind mit besagtem Lutscher um die Ecke. Der in dieses dämliche Papier verpackt ist, dass kein Mensch ohne Betriebsanweisung abbekommt. Sie legt mir den Lutscher vor die Nase mit den Worte "Machst Du mir bitte das Papier ab?" (Immerhin, die Frage war höflich formuliert,kommt ja auch nicht immer vor ;-D).

Ich sage ihr, dass ich im Moment nicht kann, weil ich spüle und meine Hände nass sind.

Nun.

Spricht daraufhin das allerliebste Kind:

"Ok, dann trockne Dir die Hände ab"



Danke Tochter, gut, dass Du mir das gesagt hast...

Montag, 13. Juli 2009

Just do it

Nach zwei Tage Alarmstufe rot ist der Papa heute kurzerhand mit dem Kind zum Zahnarzt "mal gucken" gegangen.

Dort haben der Doc und der Papa dann das Wackelzahnkind ausgetrickst und den Zahn *schwupp" rausgezupft. Weg ist er. Die Lücke ist so groß, dass da locker ein LKW parken kann, sollten jetzt die beiden verbleibenden wackligen Schneidezähne das zeitliche segnen, dann können wir problemlos Parkplätze vermieten. Oder Goldreserven verstecken. Je nach Bedarf. Anfragen bitte an meine Mail-Adresse ;-D

Samstag, 11. Juli 2009

Über Lücken und Nervenrisse

Nun, im Grunde war es ja erst gestern, dass mein Baby mit zahnloser Leiste vor sich hinsabberte und Nahrung nur im flüssigen Aggregatzustand und bitte nur aus natürlichen Behältnissen zu sich nahm. Seltsam an diesem Mütterleben ist ja nun, dass einem die Zeit relativ vorkommt, nämlich, wenn das Kind zickt und nölt, fühlen sich 5 min. wie 5 Stunden an. 5 Jahre jedoch kommen einem plötzlich wie 5 Monate vor, dann nämlich, wenn eben jene putzigen Milchzähne, die das Kindelein doch erst kürzlich aus dem Zahnfleisch hervorgequetscht hat - beginnen auszufallen. Und der ganze Spass beginnt von vorn, bzw. es kommt noch einige recht interessante Komponenten hinzu:

- Mit 7 Monaten konnte das süße Kindchen nicht reden. Es konnte also nicht 734 x am Tag sagen "Mamaaaaaaaaaaaaaa, dass fühlt sich aber soooooooooooooooo blöd an". Mit 5 Jahren kann man das toll. Ganz, ganz toll.

- Mit 7 Monaten waren da nur rosa Kauleisten. Mehr nicht. Der neu wachsende Zahn verursachte evtl. Probleme. Ok. Aber das war es. Mit 5 Jahren verfügt man nur dummerweise bereits um einen vollständig mit Zähnen gefüllten Kiefer. Und die sind jetzt leider zuviel. Und müssen vorher ausfallen... wie schön.

Mit 5 Jahren verfügt man seit Januar über 4 Wackelzähne. Was tendenziell das Essen immer mehr erschwert und die Kommentare darüber potenziell drastisch ansteigen lassen.

- Mit 7 Monaten interessierte sich klein Töchterlein zu 90 % für flüssige Nahrung, oder gut püriertes. Mit 5 Jahren findet man sowas eklig, man weigert sich allerdings auch, Nahrung zu sich zu nehmen, die größer als einen halben Quadratzentimeter ist. Oder mit einer großen Gabel zu essen, weil damit kommt man nicht am Wackelzahn oben rechts vorbei.

- Mit 7 Monaten kamen halt die ersten Zähnchen. Von jedem bestaunt. Mit 5 Jahren fangen diese dussligen Wackelzähne ständig an zu bluten, was die Besitzerin jedesmal dazu veranlasst, in dramatisches Gebrülle zu verfallen uns 987 x am Tag zu fragen, ob "der Zahn noch normal aussieht", bzw. 896875 x am Tag zu fragen "ob es wieder blutet".

Der Gerechtigkeitshalber muss ich sagen, ich möchte auch nicht vier wackelnde Frontzähne haben, bzw. 3 und eine Lücke. Und ein Wackelzahn davon hängt so schief und schräg am seidenen Faden, dass alle naselange der Mist zu bluten anfängt. Braucht ja auch echt kein Mensch. Und da ich nicht rabenmütterlich genug veranlagt bin, um ihr in "Michel"-Manier einen Faden um den Zahn zu binden, die Schnur an den Türgriff zu binden und die Tür zu zuwerfen.. so muss ich also alle meine Gedanken für mich behalten und beten, dass es bitte nicht bei jedem Zahn zu einem 3-Akter-Drama wird. Wie viel Zähne haben so Kinder? *heul*

Kann mir einer sagen, wer sich das ausgedacht hat? HALLO? Kinder haben Phasen, ich weiß, immer wieder was neues, damit es den Eltern nicht fad wird. Aber bitte, die Nummer mit den Zähnen hatten wir doch schon? Warum also Runde zwei mit verschärften Bedingungen?

Mein entzückender Nachwuchs hatte heute eine so dermaßen schlechte Laune deswegen, dass ich nicht weiß, ob mir nicht doch noch die Methode mit der Schnur und der Tür einfällt. Ok, sie wollte noch nicht mal ein Eis haben heute (!!) .. weil *schrei* "das kann ich niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiccccht essen Mama, Du weißt doch.. mein Zaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhn!"

Der erste Zahn fiel letzten Sonntag, eine halbe Stunde bevor wir aus dem Urlaub zurück nach Hause starten wollten. Wir haben alle zusammengetrommelt, für ein letztes, gemeinsames Bild. 6 Erwachsene, 5 Kinder. Endlich waren alle da. Ich die Kamera in der Hand. Der Papa stellt fest, dass das Kindchen eine schmutzige Schnute hat und will sie sauberwischen mit einem Tuch. Das lieb Töchterchen mag nicht und dreht den Kopf weg. Jo. Das war dann der erste Wackelzahn. Schwupp, raus war er. Aber die Nummer klappt ja nun nicht immer, schätze ich ..

Ob ich für posttraumatische Schockerlebnisse sorge, wenn ich ihr den nächsten Wackelzahn im Schlaf rausrupfe?

Nein.

Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama. Ich bin eine liebe Mama.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Die Tochter

Nun, wie geschrieben, waren wir vierzehn Tage an der Ostsee, in der Lübecker Bucht. Gemeinsam mit zwei anderen Familien, die wir vom letzten Jahr dort kennen. Familie 1 kam 3 Tage nach uns an, Eltern mit zwei Töchtern, knapp 8 Jahre und 2 Jahre jung. Der Vater ist 42 Jahre, die Mutter 39 Jahre alt.

Warum ich das so pingelig aufzähle?

Ich hole ein wenig aus *lufthol*. Unsere ersten drei Ferientage war gnadenlos tolles Wetter, strahlend blauer Himmel und eine Sonne wie im Bilderbuch. Selbst ich alte Frostbeule war im Bikini (!!) und OHNE (!!!!!!) Strickjacke darüber am Strand. Sogar mir war es warm genug. Was einiges heißt, denn im vergangenen Jahr war ich die Frau, die zwischen all´den Badehosen und Bikini-Träger/innen am Strand saß und Hose und Strickjacke trug. Mir war bei dem Wind immer zu kalt. Nicht so dieses Jahr. Einfach super. So haben wir also drei Tage hintereinander am gleichen Strandabschnitt verbracht und immer wenn man mal einen Kaffee holen ging, oder ähnliches, plapperte ich unseren Strandkorbvermieter voll. Oder ok, er erzählte. Ich kannte am Ende seine Lebensgeschichte und warum und wieso er überhaupt jetzt im Rentenalter seine Tage im Strandkorb verbringt und selbige vermietet.

Warum ich das auch so pingelig erzähle. Nun. Um zu erwähnen dass mich dieser Mann mehrfach, an drei Tagen hintereinander gesehen hat, mit relativ weniger Bekleidung, aus direkter Nähe und auch teilweise längeren Unterhaltungen. Auch war es hell, die Sonne schien und ich denke, ich war klar erkennbar.

Familie 1 traf nun drei Tage nach uns am Urlaubsort ein und hatte am Anreisetag den einen Regentag erwischt, den wir im gesamten Urlaub hatten. Es schüttete ziemlich heftig und wir zogen Regenmäntel an um trotzdem raus zu können. Am Nachmittag zogen wir auf die Promenade um dort einen Kaffee zu trinken. Wie gesagt, es regnete, wir trugen Regenjacken.

Kurz vor dem Café nun saß oben erwähnter Strandkorbvermieter in seinem Strandkorb, erkannte mich, grüßte und fragte dann mit einem Blick nach hinten : "Und das ist ihre Tochter?"

Ok. Ich drehte mich um, gab es doch einige in Frage kommende Kinder die anwesend waren und ich wollte sehen, wo meine Tochter stand um seine Frage zu beantworten.

Hinter mir stand jedoch weder mein Kind, noch Nele (8) oder Janne (2), die Töchter unserer befreundeten Familie.

Nein. Hinter mir stand deren Mutter.

Kathrin, 39 Jahre alt.




Weiß jemand, wo ich die Leiche des Strandkorbvermieters vergraben kann?

Montag, 6. Juli 2009

Back in Town

Heute früh um 4 Uhr sind wir wieder in den heimatlichen Gefilden angekommen, nach 14 Tagen wunderschönstem Urlaub an der Ostsee, haben wir in der Nacht die knapp 600 km zurück gelegt. Seitdem versuche ich mich verzweifelt zurück an den Urlaubsort zu buddeln und gebe die Hoffnung nicht auf, mich bis morgen früh durch gegraben zu haben ;-D Was war es aber auch schön, fast durchgehend tolles Wetter, nette Menschen, klasse Strand und einfach viel Erholung.

Da mir alter Frau jedoch der nächtliche Trip über die deutschen Autobahnen in den Knochen steckt (Und nein, ich bin NICHT selbst gefahren, und JA, ich konnte durchaus auf dem Beifahrersitz auch schlafen... ), bin ich heute zu platt, um näheres zu berichten. Die Klamotten sind jedoch ausgepackt, die dritte Maschine Wäsche dreht sich und die knapp 600 Urlaubsbilder sind bereits auf dem Rechner.

Bleibt mir jetzt noch das Bett, dass bereits laut nach mir schreit und mein Versprechen, dass ich noch das eine und andere aus den letzten vierzehn Tage zu erzählen habe.

Da wäre z.B. die Geschichte mit der 39 jährigen Tochter, die vom Schuhmacher oder die, mit der Zahnlücke...

Ich buddel´inzwischen mal weiter .. ;-D

Montag, 15. Juni 2009

Große schwarze Löcher

Gut, ich mache gerne Witze darüber, nenne es "meine großen schwarzen Löcher mit ein bisschen Land dazwischen" und versuche zu vertuschen, dass ich in Wirklichkeit bereits Namensschilder an meinen Spiegeln angebracht habe, damit ich morgens weiß, wer mich da beim Zähneputzen so anschaut.

Die Auswirkungen der schwarzen Löcher sind unterschiedlich, sie machen sich in Kleinigkeiten bemerkbar, wie vergessene Sätze, die ich eben noch aussprechen wollte und die urplötzlich beschlossen haben, ins Nirwana auszuwandern. Oder der Tatsache, völlig planlos im Raum zu stehen und nicht mehr zu wissen, was man 2 sec. vorher dort holen wollte. Lustig sind die schwarzen Löcher, wenn ich dreimal zurück in die Wohnung laufe, sicherlich zum Vergnügen der Nachbarschaft, weil ich ständig etwas vergesse. Aber immerhin, es fällt mir noch an der Tür ein, macht ja nix, dass ich jedesmal auf-und zuschließe. So übt sich die Feinmotorik. Offensichtlich größer werden die Löcher, wenn mir beim erzählen einfach Worte fehlen, so stinknormale, ganz übliche Alltagsworte. Weg. Ins schwarze Loch gefallen. Reichlich albern fühle ich mich auch, wenn ich schon vorher weiß, dass ich dieses oder jenes ohnehin vergessen werde und genau das dann auch passiert. Weg, irgendwo bei den anderen im großen schwarzen Nichts. Und nicht, dass es mir wieder einfällt, nö, gewisse Dinge die ich hätte machen wollen/sollen/müssen sind völlig aus meinem löchrigen Hirn herausgefallen. Bis sie mir wieder einfallen, ist Winter.. oder Sommer, je nachdem, was gerade weiter weg ist. Unheimlich.

Und wirklich suspekt wurde mir dieser Tage zumute.

Mein Einsatz: Ein Einkaufsmarkt in einem Ort, in dem ich seit 25 Jahren Freunde und Bekannte wohnen habe, ich habe dort zwar nie gelebt, kenne aber vermutlich mehr Menschen da, als hier an meinem Wohnort. Aber egal.

Es ist Samstag Abend, ich husche incl. Kind die Tür zum Einkaufsmarkt rein um noch schnell zwei Gurken zu kaufen, als mich eine Frau von der Kasse aus ruft. Sie trägt Arbeitskleidung des Ladens und strahlt mich an. Ruft mich mit meinem Vornamen und freut sich offensichtlich sehr.

Zum Glück muss ich erstmal durch den Eingang vorn rein, um sie zu begrüßen und mir bleiben einige wertvolle Sekunden. WER IST DAS?? Ich weiß, ich kenne diese Frau gut, SEHR gut. Ich weiß, es ist jemand, den ich nicht nur so lala kenne von ein paarmal auf der Straße quatschen. Mein Hirn funkt S.O.S. Kein Empfang. Leere.

Die Frau steht vor mir, umarmt mich und freut sich wie Bolle. Und ich weiß immerhin, ich freue mich auch, ich weiß, ich mag sie sehr und ich weiß immer noch, ich kenne sie gut. Ich schiele ungeschickt auf ihr Namensschild am Kittel. Dort steht der Nachname.

Ok.

*räusper*

Die S.O.S - Signale werden panischer.

Ich weiß, ich kenne den Namen, habe ihn schon tausendmal gehört.

ABER WER IST DIESE FRAU??

Wir reden .. so ein bisschen drumherum, für den Anfang klappt das immer.

Ich werde immer panischer, wird mir doch klar, ich kann unmöglich fragen wer sie ist. Ich weiß, sie würde fassungslos umfallen.

Und kurz bevor mein schwarzes Loch von Gehirn mit roten Rauchzeichen Sirenengeheul anstimmt, spricht sie den erlösenden Satz..

"Und weißt Du, ich hatte irgendwann keine Lust mehr auf "............... " (hier der Name einer Kneipe) und wollte endlich mal was anderes machen.

*klirr*

Die Rauchzeichen wurden eingestellt, die S.O.S-Zeichen hörten auf zu funken und die Sirene stellte sich stromlos.

Ich stand vor einer Frau, mit der ich 8 (!!!) Jahre zusammen gearbeitet hatte, nicht täglich, aber gut 1 - 2 x in der Woche. Die ich schon vorher kannte und auch nachher noch oft mal auf einem Fest getroffen hatte. Das letzte Mal ca. vor 1-2 Jahren.

Das glaubt einem doch kein Mensch??? Hätte ich sie gefragt, woher wir uns kennen, sie hätte den Notarzt angerufen.

Leute, Leute. Ehrlich.

Ich bin Vierzig. Helft mir über die Straße.


Montag, 1. Juni 2009

Es lebt noch

Ja, ich habe es tatsächlich geschafft, nur einen einzigen Eintrag im Mai zu schreiben, meine Güte, hat mich die Schreibfaulheit erwischt. Keine Ahnung warum.

Nun, läuten wir den Juni mit besseren Vorsätzen ein, ich fürchte nur, dabei wird es wieder mal bleiben ;-D Irgendwas ist ja immer.

Heute nun haben wir den lieben langen Tag auf dem hiesigen Wäldchesfest verbracht, ab halb elf Uhr heute Vormittag. Das Kindelein hatte einen kleinen Auftritt mit dem Turnverein. Ob man will, oder nicht, die Mütterhormone im Blut lassen einen da schon ganz gerührt zugucken, selbst wenn der rationelle Teil noch erkennt, dass es leicht übertrieben ist. Aber was will man schon machen, Hormone sind eben teuflisch. Den Rest des Mittags waren wir alle damit beschäftigt, Geld unter die Leute zu bringen, was überhaupt nicht schwer ist bei den aktuellen Preisen auf einer Kerb. Mönsch, was kostet die Welt sag´ ich da nur, immer weg mit dem ollen Geld, schimmelt nur im Keller. Und insgesamt vier familiär anwesende Kinderchen die im Chor "nochmaaaaaaaaaaaaaaa" schreien, sehen das genauso.

Wie gut, dass der abendliche Abschluss im großelterlichen Garten dann keinen Eintritt mehr gekostet hat - obwohl, es würde sich für unsere Eltern sicherlich lohnen. Wenn nur zwei Töchter mit Anhang auftauchen, ist der Garten schon voll. Könnte sich also für sie rentieren ;-D

Mein kurzer Rundgang soeben durchs Netz, hat mich bei wkw über einen Eintrag stolpern lassen, bei dem ich schon schlucken musste. War da ein Wesen, männlich, Jahrgang 1993 der stolz in der Rubrik "Hobbys" folgendes geschrieben hat:

chillen, saufen, mit freunden treffen, fusball spielen, rolla fahn

Ich meine, da wir müssen uns doch um die nachfolgende Generation wahrhaftig keine Sorgen mehr machen, oder? Da wächst eine Jugend heran, mit Sinn und Verstand, mit Kultur und ausgeprägtem Intellekt.

Halleluja.

Dienstag, 12. Mai 2009

Ein Leben mit der "4"


Ja, doch, doch, es gibt mich noch. Ich bin nicht zusammen mit der Vierzig auf Nimmerwiedersehen nach Timbuktu ausgewandert (wo liegt das überhaupt?), ich war nur schreibfaul. Oder, nennen wir es kreative Pause, dass klingt vieeel besser. Seit 10 Tagen nun nenne ich die "4" mein eigen, sie klemmt und zwackt noch ein wenig, aber gut, wir freunden uns langsam an. Wird schon werden mit uns beiden. Die Feier war schön, viele Leute, viel Sonnenschein und viele Geschenke, es wurde mir einfach gemacht, dieser Übergang ins neue Lebensjahrzehnt. Ich danke daher auch hier nochmal allen für die lieben Glückwünsche und die tollen Geschenke.

Deutlich erkennbar war die Tendenz, mir "und vor allem Gesundheit" zu wünschen, was mir dann doch zu denken gab. Entweder war ich tatsächlich (und das stimmt ja auch) zuviel krank im vergangenen Jahr, oder aber, die Älteren und Wissenden ahnen, dass es noch schlimmer wird mit steigendem Alter? *urgs*. Da freue ich mich dann aber ganz arg ..

Was haben wir noch gelernt im neuen Jahrzehnt?

Das die lieben Kollegen doch noch lieber sind, als gedacht - und mir ganz unerwartet alle zusammen ein Geschenk gemacht haben. Eine WiiFit, sprich, dass Balance Board für die Wii.

So kommt es dann, dass einen eines Tages der eigene Mann in Unterwäsche auf dem BalanceBoard begrüßt und ganz entgeistert seinen BMI auf dem Bildschirm anstarrt. *grins*. Tja - nun hat er ein Ziel für die nächsten zwei Monate. Und die optische Unterhaltung, wenn der Ehemann imaginäre Hula-Hopp-Reifen schwingt - köstlich - mit nichts zu bezahlen. Wie gut allerdings, dass es keinen Spiegel gibt, wenn ich meinen alternden Körper auf dem Board rumhopsen lasse. Aber war ich noch bei der ersten Runde ganze 48 Wii-Fit-Jahre alt *heul*, war ich gestern schon nur noch 36 Jahre jung. Jepp. Noch zwei Monate und ich gehe wieder in den Kindergarten ;-D

Das Ding ist lustig, macht mich motorisch zur Schnecke und verursacht doch tatsächlich Muskelkater.

Gibt es noch größere Erfahrungen seit jenem denkwürdigen Tag?

Nun, nach wie vor bin ich kulinarisch gesehen, eine Katastrophe, weil ich

a) Essen nicht wirklich zu würdigen weiß , weil ich keine Ahnung davon habe
b) ich nicht kochen kann (außer Otto-Normalo-Standard) und
c) meine feinmotorischen Fähigkeiten in Bezug auf Tortenböden belegen gegen Null tendieren.

Ich habe heute meinen lieben Kollegen zwei Erdbeer-Kuchen gemacht, WEIL man partout nix gekauftes haben wollte, sondern etwas von mir selbst fabriziertes. Super. Da ich die Kollegen ja nicht vergiften will, habe ich mich für die einfachste Variante entschieden. Belegen wir mal eben schnell einen Tortenboden.. haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.

Mal eben schnell.

3/4 meiner Arbeitzeit ging dabei drauf.

Merke.

a) Wenn Du vier Päckchen Erdbeeren, zwei Päckchen frische Schlagsahne in der Hand hältst, erfährst Du nach der 20. Runde durch den A...DI-Markt, dass man dort keinen Tortenguss führt.
b) Du wirst blöd angeschaut, wenn Du die Erdbeeren + die Sahne zurück ins Regal legst und den Laden verlässt.
c) Wenn Du endlich aus dem nächsten Discounter (wir haben pro Einwohner einen im Ort) zurückkommst, lästern schon die Kollegen, wo Du bitte jetzt herkommst.
d) Erdbeeren schnippeln und kunstgerecht auf dem Tortenboden zu drapieren, sieht einfacher aus, als es ist. Diese doofen Erdbeeren sind leider nicht nach DIN Norm passform gerecht. Sehr schlecht. Muss dringend dran gearbeitet werden.
e) Der Tortenguss brennt am Topfboden an, der hinterher so schwarz ist, wie die heißeste Hölle
f) Tortenguss lässt sich ebenfalls nicht normgerecht auf und zwischen den Erdbeeren verteilen, er türmt sich in der einen Ecke um in der anderen Ecke die Erdbeeren zu ignorieren oder einfach über den Rand zu laufen.
g) Frische Sahne mit dem Handmixer geschlagen bewirkt, dass man nach 20 min. einen Krampf im Arm hat und die Sahne nach wie vor flüssig vor sich hin schwabbelt.
h) Erdbeer-Kuchen von einer Frisch-Vierzigerin ohne jegliches motorisches Feingefühl gemacht, sehen im fertigen Zustand aus wie Art-Deco. Oder moderne Kunst.
i) Die Kollegen haben auf jeden Fall viel zu lachen.

Weiter durfte ich im neuen Lebensjahrzehnt eine Online-Marketing-Umfrage mitmachen (mache ich seit Jahren) und kam in den Genuss mein Alterskreuzchen jetzt noch eine Spalte weiter unten, bei "40 bis 49" machen zu dürfen *schrei*. Ich sage jetzt nicht, wieviel Reihen darunter es noch gibt..

Schön ist es auch, wenn sechs Tage nach dem nach den Wechseljahren schreienden eigenen Geburtstag, die jüngste Schwester entzückende 28 Jahre jung wird... das ist auch cool, insbesondere, wenn Dir das Wesen versichert, wenn sie in meiner Lage wäre (nämlich die weitaus ältestes Schwester von dreien zu sein), sie sich erhängen würde. Fein.

Auch mein 8 jährigere Neffe guckte etwas sparsam, als ich ihn dezent darauf aufmerksam machte, dass es später mal klar ist, dass er (wenn groß, verheiratet und selbst Kinder), er die alte Tante regelmäßig besuchen müsse. Mit Blümchen und so.. *grins*. Ich schätze, der arme Kerl plant jetzt bereits seine Auswanderung nach Neuseeland.

Ihr seht, ich bin noch da - geschwätzig wie eh´und je, selbstverständlich OHNE jegliches Altersproblem - auch wenn ich jetzt gleich losziehe zum Optiker.

Ich brauche dringend eine Lesebrille.

Montag, 27. April 2009

Rätselbild


Na? Wer findet den Fehler im Bild? *grins* Was sagt einem dass, wenn man diese 5 Gesellen in seinem Gemüsefach vom Kühlschrank findet???

Dienstag, 21. April 2009

Und plötzlich macht es *ping*..

.. und man ist irgendwie, 18,19 Jahre jünger ..



Codo hätte gerne eine Bild von mir, so mit 20 Jahren *grins*, ich werde sehen, ob ich mal eines einscanne - extra für Dich! Und wenn ich dieses Lied höre, fühle ich mich dann auch wieder so.. *grins*

Und bei welchem Bild macht es bei Euch *ping*?

Samstag, 18. April 2009

Fishing for Compliments



So, nun seid Ihr gefragt ,-D

Zwei Wochen vor meiner nächsten Deadline, habe ich heute in alten Sentimentalitäten gekramt und die Bilder von meinem 30. Geburtstag ausgegraben. Links also ein Foto von mir, aufgenommen auf der Feier zu meinem 30.Geb. In 14 Tagen ist das zehn Jahre her. Schlicht unglaublich. Gefühlt, ist das keine drei Jahre her. Auf der rechten Seite ein Foto von mir, aufgenommen im Januar 09, ca. 4 Monate vor dem 40.Geb. Nun möchte ich also jede Menge Kommentare in Richtung:

- Du hast Dich aber kaum verändert
- und wenn doch, dann nur zum Positiven
- Du sieht kaum älter aus
- oder:
- Du siehst vieeeeeeeeeeeel besser aus

etc.

Naja, ganz so schlimm bin ich nicht, weiß die Mehrzahl der Menschen, die hier mitlesen und mich kennen eh, wie gruselig ich in Wirklichkeit manchmal aussehe - und dann sogar noch älter wirke, als im Pass steht. Selbstverständlich habe ich ein nettes Foto von mir ausgewählt, räusper, die 99 anderen Bilder, mit denen man Eier abschrecken kann, lasse ich mal lieber weg.

Und so ist es eine reine Nachdenklichkeit, die mich zu diesem Eintrag bewegt. Was sich in diesen 10 Jahren verändert hat, ich habe meinen Mann kennengelernt, wir haben unsere Tochter bekommen, meine Oma wurde pflegebedürftig, zog zu meinen Eltern, starb in diesem Jahr. Bei meiner Mutter ist der Krebs zurückgekehrt und im letzten Jahr habe auch ich Grenzen erlebt. Die zeigen, dass das Leben eine Herausforderung ist, oft auch eine unglaubliche Anstrengung aber auch genauso viel Freude und Glück. Und Dankbarkeit. Mein Staunen, wie unglaublich schnell zehn Jahre verfliegen, dass Grinsen, wenn ich die Bilder von damals betrachte und sehe, wie wir ausgesehen haben. Obwohl es mir auf der einen Seite vorkommt, als wäre das alles erst kürzlich gewesen, zeigen mir die Bilder doch ganz deutlich, wie lange diese zehn Jahre eben wirklich sind. Viele Menschen auf dieser Feier von damals, werden diesmal nicht dabei sein, einer davon, mein Onkel, ist inzwischen verstorben. Mit vielen anderen von damals, verbindet mich heute nichts mehr, oder man hat einfach den Kontakt verloren. Und doch gibt es viele Menschen, die auch diesmal meinen runden Geburtstag mit mir feiern werden und das ist einfach nur schön. Ist eben nicht alles vergänglich, oder wenigstens nicht so schnell, dass es sich in in einem Jahrzehnt geändert hätte. Meine Familie ist kleiner geworden, durch Tod oder Scheidungen, aber die wichtigsten Menschen sind da und Freundschaften gibt es noch immer - selbst teilweise auf große Entfernung. Neue Freundschaften sind dazu gekommen und natürlich, ganz vorneweg, heute ist da mein Mann und meine Tochter. Fast nicht zu glauben, das es diese Beiden auf den Bildern damals noch nicht für mich gab. Ebenso wie meine drei Neffen, an die 1999 auch noch keiner dachte und heute ist es unmöglich zu denken, es gab sie mal nicht.

Und so bin ich neugierig, wie sich die "4" wohl anfühlt und ob ich wohl in zehn Jahren wieder ganz sentimental vor alten Bildern sitze .. und denke.. mensch, was warst Du da noch so jung.. ;-D


Montag, 13. April 2009

Wahnsinn


Mich hat Paul Potts ja damals schon umgehauen - und nun gibt es das zum zweiten Mal:

Britains Got Talent 2009

Freitag, 10. April 2009

Österliche Beschäftigung


Nachdem ich neulich hier schon keine Schützenhilfe bekommen habe, in punkto abspülen - gebe ich Euch heute eine zweite Chance und stelle meine Bügelwäsche zur Verfügung. Es wird sich doch eine mitleidige Seele finden, deren Lebensglück daran hängt, einen Korb voll Wäsche für mich zu bügeln?

Oder?

Dienstag, 7. April 2009

Nicht Artgerecht


Wie geht das hier eigentlich *grübel*? Kann man hier keine Youtube-Videos einbinden? Wie doof, oder bin ich einfach nur doof??

Für sachdienliche Hinweise sehr dankbar, muss daher erstmal nur der Link herhalten.

Ein Lied, was ich echt lustig finde - obwohl ich Roger Cicero sonst nicht so mag ..

Nicht Artgerecht

Sonntag, 5. April 2009

Kuren, Zylinderkopfdichtungen und Eier

Eine Woche ist vorbei. Ehrlich gesagt. Zum Glück. Begann sie noch in der dicken Winterjacke, ging es ratzfatz über in man-braucht-keine-Jacke-mehr-anziehen. Das schafft mein Kleinhirn schon mal gar nicht. Die Zeitumstellung macht mir ebenfalls immer häufiger zu schaffen, ich bin ständig müde. Nur eben nicht mehr am Abend, sondern am Morgen. Blöd das. So kämpfte also mein Nervensystem noch mit der Zeit, dem plötzlich vom Himmel gefallenen 20 Grad C-Wetter, als die Ablehnung zu meiner Kur ins Haus kam. In Form einer äußerst doofen, äußerst pampigen, äußerst arroganten doofen Nuss am Telefon. Ja, Danke auch. Ich habe die Kur auch nur beantragt, weil mir gerade so schrecklich langweilig war und ich endlich etwas zu tun haben wollte. So zig Seiten Atteste ausfüllen, kommt da genau richtig. Noch schöner also, dem ganzen Mist widersprechen zu müssen und neu zu beantragen. Maaaaaaan. Da muss man fast 40 Jahre alt sein um so einen Zirkus an der Backe zu haben. Hätte ich das mal vorher gewusst. Hätte ich mir das mit dem krank werden nochmal überlegt.

Nun denn, damit hier auch gewiss nicht langweilige Routine einkehrt, hat am Donnerstag früh das lieb Autolein beschlossen, keinen Bock mehr auf Kühlwasser zu haben. Bäh. Wofür braucht man das schon. Pffff. Also verlieren wir mal 1 ltr. pro 10 km. Ganz fein. Noch am Donnerstag Mittag also ab in die Werkstatt. Wo man versuchte, mich hektisches Frauenzimmer zu trösten, "wird schon nicht so schlimm sein".

Jo. Der "es-wird-schon-nicht-so-schlim-sein"-Anruf kam dann am Freitag früh gegen 09:00 Uhr.

Man(n) räusperte sich am anderen Ende der Strippe und fragte mich unbehaglich, ob es mir gut ginge. Ich beantwortete es damit, dass ich das in 5 min. besser wüsste.

Wusste ich dann auch. Ich meine, wem geht es nicht gut, wenn man erfährt, dass die Reparatur des lieb Autolein incl. fälliger Inspektion lächerliche 1600 Euro betragen wird? Meine Güte, kein Grund sich aufzuregen, oder?

*kreisch*.

Doch. Meine Weichei-Seele fand das überhaupt nicht mehr witzig alles, so ging es mir gestern auch wirklich entsprechend bescheiden.

Aber ich darf nicht meckern, die Sonne scheint und das heute geplante Ostereierbemalen fand im Hof bei uns stand. Kind klagte über "das ist mir hier aber viel zu heiß" und war auch sonst recht maulig und meckrig. Jammerte vor sich hin und quakte. Am Ende der Eiermalaktion stellte ich dann fest, dass sie Fieber hat. (Im übrigen exakt wie im letzten Jahr, da hatte sie allerdings schon vorher hohes Fieber und wir nutzen zum Eier bemalen eine Phase, wo das Fieber sich in Grenzen hielt)

Schöne Woche. Hatte was.

Jetzt hätte ich gerne eine Neue!

Dienstag, 31. März 2009

Frühling

Überall wird gejubelt und da will ich mich auch nicht enthalten - der Frühling ist da. Nicht zu übersehen, denn bereits heute früh, gegen 08:30 Uhr und ungefähr, naja, vielleicht 3 Grad C Außentemperatur, kam mir (in Wintermantel und Schal bekleidet), ein junger Mann entgegen. In Shorts. Und nackten Beinen. Na, danke auch - ich bekam schon bei dem Anblick Frostbeulen?

Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Highligt, dass bei zwei Grad C wärmer als am Vortag, sofort die ersten T-Shirts, Tops oder kurzen Hosen herumlaufen. Für mich Frierhutzel unvorstellbar - maximal am Mittag, in der direkten Sonne und ohne einen Lufthauch bin ich bereit zu sagen - okeeeeeee, ich halte es mal für den Moment ohne Jacke aus. Aber sobald der erste Schatten meiner Person habhaft wird, bekomme ich Gänsepelle und werfe mir meinen Schal um und suche hektisch die Winterjacke.

Und doch ist es nicht zu übersehen, es wird wärmer, der Frühling hat Erbarmen und sogar ich bin glücklich, wenn man endlich die dicken Klamotten in den Sommerschlaf schicken darf. Wenn es an der Garderobe (welche wir hier zuhause nicht mal wirklich haben) endlich kein Gedrängel wie im Kaninchenstall mehr gibt und die riesigen Winterlatschen in der Schuhecke (Hier sind Größe 42 und Größe 46 verheiratet und haben bereits 5 jährigen Nachwuchs mit Gr. 31) verschwinden und es im Flur plötzlich wieder Platz zum laufen gibt...

Wofür der Frühling alles gut ist!