
Nein, dass war ich von jeher nicht und das ändert sich mit steigendem Lebensalter wohl nur dahin gehend, dass die körperlichen Ausfallerscheinungen ansteigen. Ist das ätzend. Wochenlang habe ich mich gefreut wie ein Plätzchen, weil es gerade so warm draußen war, dass es noch richtig locker zu verpacken ging. Immer wieder fing es zwischendrin an zu regnen, es war ein paar Tage kühler, in der Nacht war es angenehm frisch. Sehr gut. Sehr, sehr gut. Innerlich lächelnd registrierte ich das Gemaule meines Umfeldes und das Geschrei nach "Sommer 2009" und "endlich mal richtig (was ist richtig??) warm" und "viel Sonne bitte". War mir doch klar, dass es spätestens 3 Tage nach Wunscherfüllung jedem viel zu warm ist und alle jammern, es möge doch bitte endlich regnen.
Und nun haben wir den Salat, es ist draußen proppeheiß, im Hof sitzen bedeutet, Grillhähnchen zu spielen und mein Kreislauf hängt ordentlich in den Seilen. Mir ist beständig schlecht, schwindlig und Kopfweh. Buah. Das ganze tolle Wetter nutzt ja nix, wenn man es draußen nicht aushält vor Hitze und drinnen langsam und gemütlich erstickt, weil so kuschlig warm.
Ich halte mich damit aufrecht, die neu erworbene Winterjacke fürs Kind draußen gewaschen auf der Leine hängen zu sehen und wenn ich mich ein bisschen anstrenge, dann sehe ich schon die kühlen Tage vor mir, die Herbstblätter, den Wind, die frische Luft... *grins*.
Ja ja, ich weiß, ihr denkt, ich spinne. Aber dann kann ich wenigstens herumlaufen, ohne mich wie ein angedetschtes Ei zu fühlen. So.
Sie lasen mein alljährliches "ich-hasse-dieses-heiße-Wetter"- Posting.
(Gibt ja in deutschen Breiten nicht allzu oft Gründe, um es zu schreiben ;-D)