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Sonntag, 15. Mai 2011

Häschen in der Grube II

Die Tatsache, dass sich Hasen nun einmal "vermehren wie die Karnickel", haben wir sehr intensiv und zahlreich im Jahr 2005 gelernt.

Und so entzückend die kleinen Hasenkinder auch sind/waren, so wollten wir doch nicht innerhalb eines Jahres eine Hasenfarm eröffnen und haben der weiteren Nachwuchsproduktion einen Riegel vorgeschoben. Ich habe daher den Blogeintrag von damals mal rausgesucht: 

Samstag, 14. Mai 2011

Häschen in der Grube

Abgesehen von denjenigen, die mich ohnehin persönlich kennen, kann sich evtl. der eine oder andere langjährige Mitleser daran erinnern, dass wir Zwergkaninchen beherbergen. Anfänglich waren es 2, zwischendrin ungefähr 9 oder 10 Häschen, in den letzten zwei Jahren sind es nun wieder zwei. 

Sie leben im Hof, in einem Stall mit Freigang. Damit sie auch ein wenig Grünes unter die Schnuffelnase bekommen, haben wir einige Hofplatten entfernt und Gras gesät. Was diese verrückten Häschen manchmal dazu verführt, die restlichen Platten auch noch zum Einsturz zu bringen ;-D 

Die Dame oben links im Bild ist die Obermutter Heaven, inzwischen 6 1/4 Jahre alt und bisher noch keinen Tag krank gewesen oder sonst irgendwas, was einen dazu genötigt hätte den Tierarzt aufzusuchen. 
Ein bisschen zerzaust und immer etwas kränklich, ist dieser verrupfte Kerl, der wieder eine Fell - und Augenpflege braucht, Blacky, der Sohn von Heaven: (Wirklich, sich schwöre, ich kümmere mich um den Kerl, aber er sieht innerhalb kürzester Zeit wieder so aus, wie kurz vorm zeitlichen. Er muss ständig die Zähne gekürzt  und Augentropfen bekommen und regelmäßige Friseurtermine, ist halt ein Mann ;-D, was will man erwarten? Benötigt permanent Aufmerksamkeit..)


Diese zwei Fellknäule nun, buddeln seit Tagen was das Zeug hält:

  
Um es sich dann dort bequem zu machen: 



Wenn mal wieder Platten drohen einzustürzen, muss ich die Kerle ärgern und dass Loch zuschippen. Was Heaven aber nicht wirklich stört. Nach den ersten irritierten Blicken wird es eben wieder neu gegraben. Diese Woche bereits zum dritten Mal. 

So kann man sich auch beschäftigen ;-D

Samstag, 22. Mai 2010

Tierische Woche

Ich wahrsten Sinne des Wortes. Wenn auch nicht alles tatsächlich vier Beine mit Fell hatte. Und für manche Ereignisse, fehlen im Grunde die richtigen Adjektive. Mir sind zumindest keine passenden eingefallen. Um den Blogeintrag nicht unnötige in die Länge zu ziehen, fasse ich der Faulheit halber einfach mal kurz zusammen:


  • Sport ist etwas, dass ich sporadisch immer mal betreibe. Vermelde für die vergangenen 7 Tage immerhin 3 x sportlichen Aktivitäten. Noch dazu ohne das hinzuziehen eines Sauerstoffzeltes und ohne panikartiges auf die Uhr starren, wie lange es noch dauert. Ich werde aber den Teufel tun zuzugeben, WAS genau ich da betreibe. Bis dato habe ich diese Form des Sportes nämlich ordentlich belächelt und verspottet. Nun denn, man lernt nie aus..
  • Was das zwischenmenschliche Gefüge betrifft, darf der Mensch wohl auch lernen bis zur letzten Sekunde im Leben. Der Dienstag brachte mir in dieser Richtung Erkenntnisse, die ich im Grunde so gar nie nicht wissen wollte. Eine Geschichte, die haarsträubender nicht in der seifigsten Soap-Opera im Fernsehen vorkommen könnte, da sind Lindenstraße, Marienhof, GZSZ, Verbotene Liebe und wasweiß ich dagegen eine Nonnenschule. Langweilig. Das wahre Leben knallt viel besser. Ich bin ehrlich froh, hier nur Zuschauer zu sein. Und kann nur hoffen, sehr hoffen, dass ich evtl. ein bisschen lenkend eingreifen kann.
  • Der Donnerstag brachte Einlagen fürs Tochterkind, welche das nun gar nicht lustig findet. Mit wehklagender Stimme und anklagenden Augen wurde mir mitgeteilt, dass sich die Einlagen in den Schuhen "anfühlen, als ob da Steine im Schuh liegen". Nun denn. Was wäre das Leben langweilig, wenn es nicht immer neuen Diskussionsstoff gäbe für die elterliche Dauerversorgung an Adrenalin.
  • Erdbeerpflanzen, die den Winter über vernachlässigt im Schuppen stehen, scheinen umso doller aufzublühen - man muss ich schlicht nicht um sie kümmern, nie gießen und siehe da, im Frühjahr sieht es so aus: Ich bin der perfekte Gärtner *grins*:
  • Bananenpflanzen, die man vor 2 Jahren einzeln setzt, haben im zweiten Jahr 6-7 Pflanzen und im dritten Jahr sieht es dann so aus:
  • In zwei bis drei Jahren können wir eine Plantage aus unserem Hof machen .. ;-D
  • Zwergkaninchen die anfangen auszusehen wie ein Yeti im Fellwechsel, oder auch wie ein Flokati nach einer 60 Grad Wäsche, haben schwer zu hadern. Müssen sie sich nämlich ausnahmsweise von diesen menschlichen Wesen schnappen und kämmen lassen. Wobei rupfen die bessere Ausdrucksweise ist. Meine Güte sah der kleine Kerl verzottelt aus. Irgendwie hat er das mit der Fellpflege dieses Jahr nicht so auf die Reihe gebracht. Könnte natürlich auch daran liegen, dass wir die Zähne stutzen musste und er das wohl vorher gar nicht richtig konnte. Wir sind Rabenhaseneltern. Jetzt sitzt der Herr beleidigt im Stall und lässt sich nicht mehr blicken. Dafür sieht das Fell jetzt wieder aus, wie frisch vom Friseur.Die Frau Hasenmutter saß derweil liebenswürdigerweise noch Model fürs Foto (siehe oben), obwohl auch sie nicht lange still sitzen mochte und mir ruckzuck den Allerwertesten zu drehte:

Undankbares Hasenvolk. Benehmen sich, als ob man jede Woche seinen Sonntagsbraten aus dem Stall holen würde. Pah.

Jetzt werden wir wohl noch dem armen Tochterkind ein zweites Paar Sommerschuhe holen, da die Einlagen in die Sandalen eingeklebt sind, was die Eingewöhnungsphase bei sommerlichen Temperaturen zum Problem werden lässt. Soll sie die Einlagen (und kann/will sie auch nicht) ja die ersten Wochen noch nicht durchgehend anlassen. Echt ne´feine Sache..

In diesem Sinne Euch allen ein sonniges Pfingstwochenende!