Einkaufszettel: Langenscheidt - Die neue Rechtschreibung - kurz und schmerzlos
Lässt sich prima verschenken ;-)
- Es ist nicht notwendig verrückt zu sein, aber es hilft -
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Dienstag, 7. Mai 2013
Samstag, 7. Mai 2011
Heiße Phasen
Was für eine Woche. Ich kam nicht wirklich zum bloggen, daher nun in Kurzfassung ein paar Stichpunkte, denn dann muss die Frau aus dem Neandertal dringend den Wasserverbrauch ankurbeln und duschen gehen.
Seit Montag steht dieser wunderschöne Blumenstrauß auf meinem Tisch. Mein Dank geht an Herrn AB aus A, der mich zwar nicht mit seiner persönlichen Anwesenheit ehrte, dieses aber mit einem Fleurop-Gruß versuchte auszugeleichen. Fast gelungen Herr AB, aber wenn 2012 nicht Dein Hintern hier auf unserem Sofa sitzt an meinem Geburtstag, muss ich leider drastische Maßnahmen einleiten ;-D
Wieder ein Jahr älter startete ich in die Woche und kämpfte noch immer mit dem Schlafmangel vom Wochenende, an dem ich es mir angetan habe, in den Mai zu tanzen und erst um 5 Uhr in der Früh ins Bett zu finden. Das ist zwar sehr nett und sehr lustig, aber dauert einfach im Nachgang zu lange, bevor ich wieder ich wieder einigermaßen kompatibel mit dem Alltag bin. Meine Herren.
Ab Dienstag dann ging unsere unendliche Geschichte in die nächste Runde. Wieder Krankenhaus. Und seit gestern vormittag nun eine der übelsten Schritte hinter uns. Eine knapp 5 stündige OP und nun hat sie einen Lungenlappen und einige Lymphdrüsen weniger. So eine Intensivstation ist auch nicht das, was ich täglich besuchen möchte, es schlägt einem ordentlich aufs Gemüt, seine Mutter da so liegen zu sehen. Verkabelt und mit Sauerstoffmaske und mit Schmerzen.
Tapfer ist sie, ein absolutes Stehaufmädchen und heute früh konnten wir schon telefonieren und sie war sogar schon aufgestanden um sich selbst zu waschen. Der Hammer. Ich würde da liegen und vor mich hinfiepen und überlegen, ob ich im Winter diesen Jahres aufstehe oder doch erst nächstes Jahr.
Was bin ich stolz auf unsere Mama!!!!
Zwischendrin in diesem Kampf, spuckte Neffe Nr. 4, um seine Mama anzustecken, die dann auch gleich noch eine fette Erkältung mit einpackte und am Ende fing dann Neffe Nr. 3 mit spucken an.
Nicht zu vergessen, dass ein paar geistige Tiefflieger in der Nacht zum Freitag (dem OP-Tag) den geliebten Schrebergarten meines Vater verwüsteten. Blumentöpfe in den Teich geschmissen haben und in der Hütte Sonnencreme rumgespritzt.
Mein Vater ist 67 Jahre alt, selbst gesundheitlich alles andere als fit, ziemlich durch den Wind wegen unsere Mama und dann noch sowas.
Wenn ich diese Idioten in die Finger bekäme, ich weiß nicht, was ich täte. Wie bescheuert kann ein Mensch denn sein?
Morgen nun ist Muttertag und gleichzeitig der 30.Geburtstag vom jüngsten Schwesterlein , der armen Socke, die ja auch immer noch krank ist. Vor 23 Jahren musste sie schon einmal einen Geburtstag ohne unsere Mama feiern, die damals mit Krebsrunde Nr. 1 im Krankenhaus lag. Ich hoffe, das war jetzt die letzte Wiederholung und die nächsten 30 Jahre ist sie bei allen Geburtstage wieder dabei.
Ihr seht, es wirklich sehr spaßig hier im Moment, aber da muss man durch und immerhin, eine Hürde auf dem Weg gegen den Mist, hat meine Mutter nun wieder hinter sich!!! Zum Glück. Warten wir jetzt noch auf die histologischen Ergebnisse.
Daumendrücker werden gerne angenommen!
Euch allen noch ein sonniges Restwochenende, ich gehe mich jetzt mal eine Runde abstauben und dann mit dem Kind ein bisschen Fahrradfahren ;-D
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Montag, 7. März 2011
Das Wunder der kleinen Dinge - oder auch - Z_E_U_G
Ich weiß ja nicht, wie es den anderen BloggerInnen so geht in ihren Behausungen. Den Bildern in den einzelnen Blogs nach zu urteilen, ist immer alles total hübsch, super schön dekoriert und überhaupt bekomme ich immer das beklemmende Gefühl, die einzige Person im Universum zu sein, die es nicht schafft, in "schöner wohnen" zu leben.
Generell mit einer extrem sauberen + ordentlichen Mutter aufgewachsen, versuche ich , dem Chaos hier Einhalt zu gebieten. Einmal in der Woche wird gründlich durchgeputzt, gesaugt, gewischt und mind. eine Kruschtecke bereinigt. Erst vor zwei Wochen habe ich im Obergeschoss das halbe Kinderzimmer auf den Kopf gestellt und den Flurschrank gleich mit. Berge von "Zeugs" hat daraufhin unseren Haushalt per sofort verlassen müssen und wurde der Tür verwiesen.
Der Küchenglasschrank wurde erst kürzlich komplett aussortiert, neu geordnet und geputzt. Ebenfalls der Schrank im Esszimmer. Einmal durchgejagt und ausgeräumt.
Mein Kleiderschrank, ohnehin nur 1 mtr. breit - ausgemistet. Einen Sack voll Klamotten in den Altkleidercontainer.
Und so möchte ich behaupten, dass ich permanent damit beschäftigt bin, Z_E_U_G aus dieser Wohnung zu schaffen. Teilweise Kistenweise - oder Wäschekörbevoll. Je nachdem. Immerhin haben wir seit September ein Regal im örtlichen Laden angemietet, in dem man seine Sachen verkaufen kann. Wandert ständig neues Z_E_U_G dorthin.
Aber trotzdem. Ich drehe hier noch durch. Das kann mir kein Mensch erklären und mir ist ein völliges Rätsel, wie andere das machen. Ständig und ständig liegt hier was rum. Z_E_U_G. Das wächst nach, glaube ich, jedenfalls werde ich diesem kleinen Kruscht, diesen seltsamen Dingen einfach nicht Herr. Egal was ich mache. Ich drehe mich um und *plopp*, schon ist aus dem Fußboden ein neues Z_E_U_G gewachsen. Irre ist das.
Kleine Kostprobe? So als Gegenstück zu den wunderschönen Bildern in anderen Blogs, gibts hier und heute mal die graue Wahrheit eines stinknormalen 3 Personen-Haushalts.
| Küche |
| Küche - was da so alles plötzlich auftaucht .. |
| Fasching wohin man auch sieht |
| Die Tür zum Wohnzimmer hübsch dekoriert |
| Bücherregal im Wohnzimmer mit Zubehör .. |
| Fußbodenfunde (und ja, der Holzboden ist fast 100 Jahre alt und sieht genau so aus..) |
| Einer von drei Plastikbällen, beim Faschingsumzug gefangen |
| Meine Kette, gestern als Indianerkette verwendet, heute kaputt .. |
| Freundebücher die aufs ausfüllen durchs Tochterkind warten, im Eßzimmer auf dem Schrank |
| Plasitkprüll + 10 Ct auf dem Küchentisch - und ja, der ist so bemalt .. |
| Wer Geld zuviel hat, lässt es überall herumliegen |
| Die *hust* kreative Ecke meines Nachwuchs. Tausendmal kann ich das zusammenräumen. Nutzt nix. |
Das waren jetzt nur kurze Impressionen von meiner Beschäftigungstherapie II "Zeug wegräumen". Aber es ist stärker als ich, es rottet sich zusammen, führt ein Eigenleben und wartet in einer anderen Dimension nur darauf, dass ich mich umdrehe. Und dann materialisiert es sich aus dem Nichts. Und freut sich über meine Nervenzuckungen, wenn ich mal wieder halb hysterisch versuche, mir die Augen zuzuhalten, um mir einbilden zu können, es ist nicht da.
Das Z_E_U_G!!
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Sonntag, 9. Januar 2011
16 Tage....
- ausschlafen
- rumbummeln
- in den Tag leben
- ausschlafen
- länger aufbleiben
- an fast nichts denken müssen
- keine Pausendosen vorbereiten
- ausschlafen
- fast keine Termine
- faulenzen
- puzzeln
- lesen
- phasenweise nicht mal mehr telefonieren
- ausschlafen
- dösen
- auschlafen
- ausschlafen
- ausschlafen
Dieses traumhafte Gefühl, am Abend ins Bett zu gehen und den Wecker NICHT einzuschalten, zu wissen, man kann schlafen, so lange man will. Kind ist inzwischen aus dem Alter raus, wo es in der Nacht oder am frühen Morgen den mütterlichen Schlaf beendet. Für mich ist es einfach das wunderbarste, das entspannendste überhaupt. Ausschlafen können. Nicht das ich das jetzt extrem übertrieben hätte, außer Neujahr, da war es 11 Uhr als ich wach wurde, sonst bin ich gegen 09:00 aufgewacht. Um dann einfach noch im warmen Bett zu liegen und rumzuliegen. Einfach so. Zu wissen, man muss ja nicht aufstehen, wenn man nicht will.
Ist das ein Traum.
Heute ist es ausgeträumt. Der Wecker ist gestellt. 05:45 Uhr wird er mich anschreien und es wird erwartet, dass ich aufsstehe. Mitten in der Nacht. Im stockdusteren und eiskalten. Braucht ja kein Mensch. Und wie jeden dieser Aufsteh-Momente frage ich mich, wer das erfunden hat. Das die Menschheit zu unchristlichen Zeiten aufstehen muss. Bis heute, hat es sich derjenige nicht gewagt, bei mir vorzustellen. Traut sich nicht.
Kann ich verstehen!!
(Geschrieben auf dem Netbook, das offensichtlich keine Text-Absätze leiden kann..)
Samstag, 4. September 2010
.. und es kam von irgendwo ein Lichtlein her..
Ich weiß, es ist schon wieder einen ganzen Monat her, dass ich mich hier habe blicken lassen und ich gebe zu, ich war eben selbst ganz erstaunt. Das mit der Zeit ist wirklich relativ und vor allem relativ schnell.Nun, nicht das nichts passiert wäre, immerhin bin ich jetzt seit dem 17.08.2010 ganz offiziell eine Schulkindmama. Den Satz "Die Schule ist doof", habe ich bereits in Woche 2 zu hören bekommen, die ersten Hausaufgaben wurden bereits vergessen, die ersten zerknüllten Arbeitspapiere aus dem Ranzen gezogen und wegen zu vielem "plappern" mit der Banknachbarin (die beste Freundin), wurde die junge Dame bereits einmal woanders platziert. Ich denke also, ich darf mich warm anziehen mit dem I-Dötzchen und die nächsten 10 oder mehr Schuljahre dürften nicht langweilig werden ;-D
Danach fingen bei mir fast wie aus heiterem Himmel Gelenkschmerzen an, war es erst der linke Zeigefinger, sprang es dann *hüpf*, auf alle Fingergelenke, die Handgelenke, die Ellbogen, Knie, Fußzehen über und plagte letztendlich sogar die Muskeln.
Es ist echt nicht nett, Diagnose steht noch aus, der erste Fingergelenkknochen hat bereits eine Schwellung und ich finde, an folgendem Geburtstagskartentext, den ich mal irgendwo gelesen habe, ist viel wahres dran .
"Wenn Du über 40 bist und Du wachst morgens auf und es tut Dir nichts weh, dann bist Du tot"
Jo.
Kann ich bestätigen.
Und da ich noch lebe, möchte ich ein weiteres Phänomen in meinem Leben nicht verschweigen.
Das rote Licht.
Wahlweise ist es auch eine rote blinkende Schrift, je nach Ausführung oder Hersteller ist das ja verschieden. Es führt aber am Ende alles auf dasselbe hinaus.
Kaffeevollautomaten lieben mich. Sie sind wie kleine Kinder und sie fordern ständig meine volle Aufmerksamkeit. Je länger ich sie mißachtet habe, umso mehr.
Kaffemaschine Nr. 1 hier in der heimischen Küche. Ich trinke wenig Kaffee daheim, vielleicht 3-4 Tassen Kaffee in der Woche. Der Rest geht auf das Konto meines Mannes. Und doch, immer und mit einer Ausnahme von einmal von zehn Annäherungen ist es da. Strahlt mich an. Glänzt im Küchenschein rot und satt und ruft "KÜMMERE DICH UM MICH". Da diese Maschine dafür sorgt, dass man nicht nur körperlich, sondern auch geistig rege bleibt, darf der Anwender (in fast 100 % der Fälle ICH) nun herausfinden, was das liebe Maschinchen denn hat.
Möchte es Wasser?
Ist der Kaffeesatzbehälter voll?
Sind die Bohnen leer?
Oder hat es gar Zipperleins, die man nicht findet, erkennt, geschweige denn beheben kann?
So auch eben wieder - ich war zwei Tage nicht daheim, beruflich unterwegs - und was ist? Der erste Kontakt mit der Maschine und da ist wieder.
DAS ROTE LICHT.
Kaffeemaschine Nr. 2 steht im Büro. Ein Markengerät. Kann mehr als nur rot leuchten. Es hat ein Display und sorgt dafür, dass man immerhin ablesen kann, was das Mistding nun wieder will.
Ich befinde mich nur 10 Stunden in der Woche im Büro, den Rest arbeite ich im Homeoffice. Und doch es ist praktisch ohne Ausnahme so, dass ich Montags in die Büroküche komme um mir einen Kaffee zu holen und prompt strahlt mich das nörgelige kleine Ding an und erwartet das ich mich darum kümmere. IMMER. Wir sind (keine Ahnung) locker 20 Personen und mehr, die diesen Automaten nutzen. Und die 18 davon, sind Vollzeit, sprich 38 Stunden in der Woche im Büro. Irgendein Mathe-Profi darf gerne mal die Wahrscheinlichkeit ausrechnen, mit der es mich treffen könnte.
Das Ergebnis kann ohnehin nicht stimmen. Denn..
.. ich nähere mich.
Und schon springt diese Hexenmaschine in den "Kümmer-Dich-um-mich"-Modus. SOFORT. In der Regel auch 2 Stunden später bei der nächsten Tasse Kaffee. Da ist dann etwas anderes fällig.
Wasser. Bohnen. Kaffeesatz. Oder hier sogar das Pflegeprogramm.
Gerne und häufig ist auch die Milch im Kühlschrank leer.
Aber da gibt es das noch nicht.
DAS ROTE LICHT.
Könnte man doch einführen? Ich bin es ja inzwischen gewöhnt. Maschinen dieser Welt, vereinigt Euch, ich kümmere mich schon.. möchte jemand vorgelesen bekommen? Benötigt Gesellschaft? Wem ist langweilig?
Keine Angst. Einfach rot leuchten. Und ich bin da ...
Samstag, 16. Januar 2010
Spuren im Schnee
Jetzt seid Ihr gefragt. Wessen Spuren im Schnee sind das?
Heute früh hat mein Tochterkind diese Spuren im Schnee entdeckt.
Sie führt über unser Garagendach, wo diese Spuren bis in die hintere Ecke gehen, dort ist dann eine kleine Fläche ganz zerwühlt.
Weiter verlaufen die Spuren über das Dach von unserem Schuppen, gequert von Vogeltappsen.
Aber was bitte war das für ein Tier? Eine Katze? Aber die hat ja 4 Pfoten und müsste mehr Spuren hinterlassen, oder? Ein Hase etc. ist ausgeschlossen, es denn, es wäre ein geflügelter Hase gewesen. Oder er hat eine Leiter dabei gehabt, um auf das Garagendach zu kommen!
Und Lösungen wie "Ratte" oder ähnliches, werden nicht akzeptiert ;-D
Heute früh hat mein Tochterkind diese Spuren im Schnee entdeckt.
Sie führt über unser Garagendach, wo diese Spuren bis in die hintere Ecke gehen, dort ist dann eine kleine Fläche ganz zerwühlt.
Weiter verlaufen die Spuren über das Dach von unserem Schuppen, gequert von Vogeltappsen.
Aber was bitte war das für ein Tier? Eine Katze? Aber die hat ja 4 Pfoten und müsste mehr Spuren hinterlassen, oder? Ein Hase etc. ist ausgeschlossen, es denn, es wäre ein geflügelter Hase gewesen. Oder er hat eine Leiter dabei gehabt, um auf das Garagendach zu kommen!
Und Lösungen wie "Ratte" oder ähnliches, werden nicht akzeptiert ;-D
Das Garagendach:
Montag, 15. Juni 2009
Große schwarze Löcher
Die Auswirkungen der schwarzen Löcher sind unterschiedlich, sie machen sich in Kleinigkeiten bemerkbar, wie vergessene Sätze, die ich eben noch aussprechen wollte und die urplötzlich beschlossen haben, ins Nirwana auszuwandern. Oder der Tatsache, völlig planlos im Raum zu stehen und nicht mehr zu wissen, was man 2 sec. vorher dort holen wollte. Lustig sind die schwarzen Löcher, wenn ich dreimal zurück in die Wohnung laufe, sicherlich zum Vergnügen der Nachbarschaft, weil ich ständig etwas vergesse. Aber immerhin, es fällt mir noch an der Tür ein, macht ja nix, dass ich jedesmal auf-und zuschließe. So übt sich die Feinmotorik. Offensichtlich größer werden die Löcher, wenn mir beim erzählen einfach Worte fehlen, so stinknormale, ganz übliche Alltagsworte. Weg. Ins schwarze Loch gefallen. Reichlich albern fühle ich mich auch, wenn ich schon vorher weiß, dass ich dieses oder jenes ohnehin vergessen werde und genau das dann auch passiert. Weg, irgendwo bei den anderen im großen schwarzen Nichts. Und nicht, dass es mir wieder einfällt, nö, gewisse Dinge die ich hätte machen wollen/sollen/müssen sind völlig aus meinem löchrigen Hirn herausgefallen. Bis sie mir wieder einfallen, ist Winter.. oder Sommer, je nachdem, was gerade weiter weg ist. Unheimlich.
Und wirklich suspekt wurde mir dieser Tage zumute.
Mein Einsatz: Ein Einkaufsmarkt in einem Ort, in dem ich seit 25 Jahren Freunde und Bekannte wohnen habe, ich habe dort zwar nie gelebt, kenne aber vermutlich mehr Menschen da, als hier an meinem Wohnort. Aber egal.
Es ist Samstag Abend, ich husche incl. Kind die Tür zum Einkaufsmarkt rein um noch schnell zwei Gurken zu kaufen, als mich eine Frau von der Kasse aus ruft. Sie trägt Arbeitskleidung des Ladens und strahlt mich an. Ruft mich mit meinem Vornamen und freut sich offensichtlich sehr.
Zum Glück muss ich erstmal durch den Eingang vorn rein, um sie zu begrüßen und mir bleiben einige wertvolle Sekunden. WER IST DAS?? Ich weiß, ich kenne diese Frau gut, SEHR gut. Ich weiß, es ist jemand, den ich nicht nur so lala kenne von ein paarmal auf der Straße quatschen. Mein Hirn funkt S.O.S. Kein Empfang. Leere.
Die Frau steht vor mir, umarmt mich und freut sich wie Bolle. Und ich weiß immerhin, ich freue mich auch, ich weiß, ich mag sie sehr und ich weiß immer noch, ich kenne sie gut. Ich schiele ungeschickt auf ihr Namensschild am Kittel. Dort steht der Nachname.
Ok.
*räusper*
Die S.O.S - Signale werden panischer.
Ich weiß, ich kenne den Namen, habe ihn schon tausendmal gehört.
ABER WER IST DIESE FRAU??
Wir reden .. so ein bisschen drumherum, für den Anfang klappt das immer.
Ich werde immer panischer, wird mir doch klar, ich kann unmöglich fragen wer sie ist. Ich weiß, sie würde fassungslos umfallen.
Und kurz bevor mein schwarzes Loch von Gehirn mit roten Rauchzeichen Sirenengeheul anstimmt, spricht sie den erlösenden Satz..
"Und weißt Du, ich hatte irgendwann keine Lust mehr auf "............... " (hier der Name einer Kneipe) und wollte endlich mal was anderes machen.
*klirr*
Die Rauchzeichen wurden eingestellt, die S.O.S-Zeichen hörten auf zu funken und die Sirene stellte sich stromlos.
Ich stand vor einer Frau, mit der ich 8 (!!!) Jahre zusammen gearbeitet hatte, nicht täglich, aber gut 1 - 2 x in der Woche. Die ich schon vorher kannte und auch nachher noch oft mal auf einem Fest getroffen hatte. Das letzte Mal ca. vor 1-2 Jahren.
Das glaubt einem doch kein Mensch??? Hätte ich sie gefragt, woher wir uns kennen, sie hätte den Notarzt angerufen.
Leute, Leute. Ehrlich.
Ich bin Vierzig. Helft mir über die Straße.
Montag, 2. März 2009
Die letzten Rätsel der Menschheit
Wie bitte ist es möglich, dass sich ein ganz ordinärer Drei-Punkt-Gurt, mit dem ein Kind in seinem Kindersitz angeschnallt wird, also - so ein ganz normaler schwarzer Gurt, der unten eingesteckt wird, Ihr wisst wovon ich schreibe, sooooooooooooo ein gaaaaaaaaaanz normaler Gurt.. äh.. ja, also, so ein mistiges Ding, welches sich nur unter Aufbietung aller verfügbaren feinmotorischer Fähigkeiten in sich selbst verdrehen lässt... ich meine damit, dass der Anschnaller plötzlich auf die falsche Seite zeigt und man den Gurt in der Schnalle drehen muss.. argh.. das versteht kein Mensch - aber ICH AUCH NICHT. Wie soll ich es da vernünftig erklären? Wie also kann es sein, dass so ein vermaldedeiter blöder Gurt es schafft, sich 43 x in der Woche in sich selbst zu verdrehen? Einfach so? Und ich jedesmal fast einen Knoten in den Fingern habe, bis ich den Gurt zurückgedreht habe?
WIE KANN DAS SEIN??? Es macht mich wahnsinnig.
Was zu bemerken sein dürfte ..uah.
WIE KANN DAS SEIN??? Es macht mich wahnsinnig.
Was zu bemerken sein dürfte ..uah.
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