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Dienstag, 13. Dezember 2011

Lesestunde

Es hat schon etwas, so ein "großes" Kind, wenn die Vorlesebücher den "Ein-Satz-pro-Bild"-Büchern definitiv entwachsen sind und man als vorlesender Eltenrteil nicht vor Langeweile einschläft. Und so rollen sich Kind und Mutter gegen frühen Abend auf dem Sitzsack ein und es wird gelesen. Mit Wärmekissen an den Füßen kann es dann allerdings passieren, dass die alte Mutti am Ende der vorgelesenen 30 Seiten eben doch einschläft. Mit Kind. Mitten im Flur. Auch nett .. ;-D

Donnerstag, 10. Februar 2011

(Un)ruhe


Wirklich positiv an der Bazillen-Geschichte ist natürlich die Möglichkeit, in Ruhe sein Buch zu Ende zu lesen. Wenn man nicht gerade abgelenkt wird vom Internet, vom Intelligenz-TV, vom neuen Handy (das man noch längst nicht wirklich verstanden hat..)... oder vom "jetzt-geh-ich-erstmal-duschen" über, "ich -koch-mir-mal-schnell-einen-Tee" zu "hier-ist-schlechte-Luft-ich-lüfte-mal-eben" .. bis ich wirklich mal mit Ruhe auf der Couch sitzenbleibe.... ist es denn zu glauben. Da ist niemand der einen daran hindert, nur die innere Unruhe ;-D


Luxusprobleme pur.

Dienstag, 1. Februar 2011

Die lesende Minderheit - "Farbe im Buchtitel"

Ok, es ist noch Zeit bis Ende Februar, aber bis dahin habe ich wieder mehr oder weniger alles vergessen *räusper* und dann wird das nix mehr mit der Rezension.

Ich mache bekanntlich mit bei "Der lesenden Minderheit", dort wählen alle Teilnehmer nach einem bestimmten Motto ein Buch aus um später dazu einie eigene Rezension im Blog zu verlinken.


Thema war: "Ein Buch mit einer Farbe im Titel!"

Ich hatte mich kurzentschlossen für das Buch "Mit rosa Brille seh´ich besser" von Fiona Walker entschieden.

Inhalt (gemopst bei a.....n):

"Das ist Lucy Gordon: Anfang zwanzig, leicht chaotisch, wohnhaft in einem kleinen Ort in Berkshire, angestellt bei Widgetex Ltd., wo sie Werbekampagnen für absurde Elektrogeräte ausbrütet. Ihr Chef, Gavin »Sklaventreiber« Slater, nervt ohne Unterlass, und ihr Mal-mehr-mal-weniger-Lover Greg, der smarte Pilot aus Wexbury, sorgt für eine Menge Gesprächsstoff zwischen ihr und ihren Mitbewohnerinnen Bella und Jane. Ansonsten umgeben Lucy noch ihre Mutter Liv, leidenschaftliche Köchin und Sprachtherapeutin, ihr Vater Malcolm, Heimwerker aus Passion und Zahnarzt von Beruf, ihre jüngere Schwester Alice, lustlose Abiturientin mit einem ausgeprägten Hang zu Rave-Partys und Demonstrationen, und last but not least ihre Großmutter Violet, eine überaus trinkfeste alte Dame mit einer Vorliebe für feuchtfröhliche Bridgepartien.

Tja, und Lucy selbst, deren höchst amüsantes Tagebuch fast ebenso gut unser eigenes sein könnte, ist definitiv zu gut für diese Welt, das finden nicht nur Bella und Jane. Unbekümmert glaubt Lucy an Greg – und mal ehrlich, wer täte das nicht bei einem so verdammt gut aussehenden Mann? Leider nutzt dieser sie jedoch schamlos aus, und es muss erst eine Menge passieren, bis Lucy endlich die rosa Brille absetzt. "

Meine Meinung dazu:

Ja, es ist nett. Und was auch immer man nun in "nett" hinein interpretiert, es war nett, nicht schlechter, aber gewiss auch nicht besser. Der Stil des Buches erinnert sehr an "Bridget Jones" - Schokolade zum Frühstück, jedoch ohne auch nur im Ansatz an den Wortwitz und den Ideenreichtum davon heranzureichen.

Lucy ist eine nette (da ist es wieder das Wort) Protagonistin, die man gerne mag, wenn man sich auch fortwährend fragen muss, ob sie nur so naiv ist, wie sie wirkt, oder ob sie einfach nur schlicht gestrickt ist?

Es ist eine einigermaßen lustige Beschreibung einer Anfang 20 jährigen, die so ziemlich gar nicht merkt, was um sie herum passiert. Ihr Umfeld besteht aus ähnlich chaotischen Mitmenschen und die Beschreibungen der völlig skurillen Familie, hat mich sogar herzhaft grinsen lassen.

Generell reihen sich mögliche und unmögliche Ereignisse aneinander, von Lucy in Tagebuchform festgehalten. Und so fing es dann an, in einem gewissen Maß zu langweilen. Es passiert nicht wirklich etwas, sondern füllt einfach Buchseiten. Dem Leser ist völlig klar, worauf es in der Story hinausläuft und wartet eben Zeile um Zeile ab, dass es eintrifft. Hin und wieder sind Passagen wirklich recht witzig um dann wieder, nun ja, etwas öde zu werden.

Man kann es lesen, am besten am Strand oder im Schwimmbad, man muss sich nichts groß merken und kann jederzeit und immer in die Story neu einsteigen. Als ich mich zwischendrin zu sehr zwingen musste, weiterzulesen, habe ich ein anderes Buch "eingeschoben". So kam ich dann etwas später zum absolut vorhersehbaren, aber recht abrupt eingesetzten Ende. Das hatte ein wenig die Wirkung auf mich, als ob der Autorin plötzlich auffiel, dass in 24 Stunden Abgabetermin für den Roman war und flott fertig werden musste.

Nun, ich wiederhole mich. Es war nett. Das Wort beschreibt es schlicht am besten ;-D

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Zwischen den Jahren

Na Ihr Lieben? Alle Weihnachten gut verbracht? Ich hoffe, Ihr hattet alle eine gute Zeit und natürlich auch nette Geschenke?

Mein Buchgeschenk habe ich schon ausgelesen, sehr klasse, der Autor hat es mir angetan.

"Weil ich Dich liebe - Guillaume Musso"

Der Titel vom Buch ist total kitschig und passt so gar nicht zum Inhalt! Lesen lohnt sich!

Tja - und weil das Buch ja nun schon durch ist, habe ich mir schon vor Weihnachten selbst noch ein Geschenk bestellt. Und ich denke, so bis Weihnachten 2011 habe ich das dann fertig.. die Puzzleteile sind mini-mini-mini-winzig. Vor allem, wenn man jahrelang nur mit dem Kindelein kindgerechte Riesenpuzzle gemacht hat. Ich fürchte, ich brauche jetzt eine Pinzette *grins*, grobmotorisch wie ich veranlagt bin!


Also, so Dezember 2011 zeige ich dann das fertige Werk ,-D

Sonntag, 7. November 2010

Frisch bestiefelt

Wirklich, nun war diese Woche richtig viel los und trotzdem fallen mir keine besonders witzigen Dinge ein, die ich schreiben könnte. Liegt vielleicht auch am Novemberblues, der dieses Wochenende am Himmel hängt und jeden Gedanken an rausgehen mit Gänsehaut und Kopfeinziehen verbindet. Nein, es ist nicht lecker da draußen und wenn ich auch den dollen Spruch im Kopf habe mit "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Ja, super. Und trotzdem vergeht es mir, wenn ich die Nase vor die Tür schiebe um evtl. doch mit dem Kind mal eine Runde zu drehen. Eben jenes Tochterwesen werde ich morgen völlig zappelig und unausgelastet zur Schule bringen, weil es die letzten 48 Stunden innerhalb der vier Wände zugebracht hat. Aber ich kann mich absolut nicht aufraffen, bei diesem Nieselregen draußen im Halbdunkeln rumzutappen.

Immerhin haben wir schon eine Runde gespielt, einmal die Mama mit Kind, einmal der Papa mit Kind und nun werden ich gleich noch eine Lesestunde einschieben. Auf dem Sitzsack, unter einer Lampe, damit man überhaupt die Hand vor Augen sieht in diesem trüben Schnuddel heute.

Komisch, früher, damals, im Leben "vor dem Kind", hatte ich null schlechtes Gewissen, meine Regentage auf der Couch zu verdümpeln, mit maximalem Bewegungsradius Küche - Toilette - Couch.

Und nun? Plagt einen das plöde Muttergewissen, weil das Kind natürlich seine Portion Bewegung und Frischluft abkriegen soll.

Können mir daher bitte möglichst viele antworten, dass sie und ihr Nachwuchs dieses Wochenende ebenfalls die Wohnung nicht von außen gesehen haben ?? BITTE?

Und so bleiben die neuen Stiefel im Trockenen und werden erst morgen wieder ausgeführt.

Dabei wären die echt ein Grund, vor die Tür zu gehen - finde ich doch äußerst selten bis nie Stiefel, genau so wie ich sie haben wollte. Einfach perfekt.

Aber die wollen sich heute auch noch eine Runde ausruhen und ich gehe jetzt mit Kind auf den Sitzsack. Bücher anschauen.

Euch noch einen gemütlichen Sonntag.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Heile Welt


Ein Stück "Heile-Welt" trage ich jetzt zu meinem großen Neffen ;-D