Montag, 31. Januar 2011

4 Stunden und 1 mtr

Nun, was das eine mit dem anderen zu tun hat, ist leicht erklärt.

Frau hat diese Woche eine verschobene Arbeitswoche und ausnahmsweise am Montag frei. Kind ist ab 08:00 Uhr in der Schule, was etwas über vier Stunden freie Zeit ergibt. Geplant hatte ich, diese durchgängig lesend auf der Couch zu verbringen. Aber offensichtlich ist das gentechnisch bei mir nicht möglich *winkzumama* und mich hat die Unruhe umher getrieben und dieser nervige Gedanke "etwas sinnvolles zu machen".

Uah.

Und wenn man genau 1 mtr. Kleiderschrank in der Breite besitzt und dort seit längerem nicht mehr ausgemistet hat, brüllen die zusammengequetschten Klamottenteile darin schon lauthals um Hilfe. Heute habe ich sie dann eben erhört. Und aus ihrem engen Gefängnis befreit. Einen ganzen blauen Müllsack voll Sachen sind nun aussortiert und ich kann die Einlegeböden im Schrank wieder erkennen *staun*.

Weil es danach so schön war, habe ich auch gleich noch alle drei Betten abgezogen und frisch gemacht, sowie eine Kuscheldecke vom Tochterkind in die Waschmaschine befördert, bevor die diese (die Decke, nicht die Tochter) von selbst beschließt dorthin zu marschieren.

Schön blöd sag ich da nur.

Weil. JETZT habe ich die notwendige Couchschwere, meinem Schnupfen sei Dank, bin ich etwas platter als üblich.

Pech gehabt, sag ich da nur.

Jetzt muss ich nämlich das Kind von der Schule abholen ;-D

Selbst dran doof.

Dienstag, 25. Januar 2011

Verrückte neue Welt

.. oder aber ich bin ein Landei..

Groß geworden mit einem grauen Telefon mit Schnur und einer Wählscheibe, bis zum 15. Lebensjahr mit schwarzweiß-Fernseher, in einer Wohnung ohne Zentralheizung sondern mit Holz-und Ölofen, mit Schallplatten und Cassettenrecorder und einer besten Freundin GANZ OHNE Telefonanschluss (kann sich das überhaupt noch jemand vorstellen?? Und nein, ich bin nicht kurz nach dem Krieg geboren.. ) ist es für mich heute ein Phänomen.

Da sitze ich am Firmenrechner und werde angechattet. Über das firmeninterne Mailprogramm. Von einem Kollegen.

Ok. Soweit so gut, so völlig normal heutzutage.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass sich eben jener Kollege in ca. 10900 mtr. Flughöhe über dem großen Teich auf dem Weg in die Staaten im Flugzeug befindet.

Und DAS beeindruckt mich Landei doch sehr nachhaltig...........vor allem, weil ICH mich gerade mal 100 mtr. über dem Meeresspiegel befinde - und maximal auf die Nase fliege..

Sonntag, 23. Januar 2011

Und das nächste ..

.. uah, das entwickelt Suchtpotenzial.

500 er von Jan van Haasteren "Fang die Maus".

Fertig. Tochterkind war auch sehr angetan.



1000 er "Der Park" ist bestellt, ebenfalls von v.Haasteren, die Motive sind für mich perfekt. Lustig und garantiert durchgängig Motivbedruckte Puzzleteile, DAS brauche ich nämlich um nicht zu verzweifeln. Nur Himmel oder nur Wasser, würde ich niemals nicht fertig bekommen ..



Samstag, 22. Januar 2011

Tage wie diese..

... liebe ich einfach.. ächt jezz..

  • Aufstehen
  • Spülmaschine vom Vortag ausräumen
  • Geschirr vom Vorabend einräumen
  • Wäsche abhängen
  • 1.Maschine Wäsche waschen
  • Frühstückstisch decken
  • Küche danach aufräumen (hatte ich irgendwie schon ne´halbe Stunde vorher..)
  • kurz Klamotten fürs Kind online bestellt, weil Sonderverkauf
  • 1.Stock gesaugt, gestaubwischt, gebodenwischt (gibts das Wort?) Bad geputzt
  • Mittagessen gekocht (das was ich noch essbares finden konnte..)
  • Küche aufgeräumt (da war doch was?)
  • Einkaufsliste geschrieben
  • festgestellt, bricht morgen der Krieg aus, ist übermorgen nix mehr zu Essen im Haus
  • in den größten Discounter vom Ort gefahren
  • 96 Euro an den Mann gebracht
  • der Schwägerin das Nutella-Glas zum bezahlen untergejubelt (2,29 Euro ,-D)
  • die Payback-Punkte der Schwägerin abgestaubt
  • gefühlte 18 Taschen Einkäufe heimgefahren
  • gefühlte 30 Taschen Einkäufe ausgeräumt und eingeräumt
  • 18:11 Uhr hingesetzt, PC angemacht
  • 18:17 Uhr dem Ruf der Tochter gelauscht "WAAAAAHHHAAN gibts ABENDESSEN??"

Nachtrag:

  • Wäsche zusammengelegt
  • Abendessen gemacht
  • Küche aufgeräumt (*kreisch*)

Donnerstag, 20. Januar 2011

Lesende Minderheit - Umfrage

Gebunden oder Taschenbuch?
Taschenbuch - definitiv

Amazon oder Buchhandel?
Alles was möglich und bezahlbar ist im örtlichen Buchhandel
(Liebste Grüße an Hr.v.B.)

Lesezeichen oder Eselsohr?
ESELSOHR?? *aua*
Nie. Eher suche ich mir zum x-ten Mal die Seite raus, weil ich kein Lesezeichen zur Hand hatte (bzw., nie habe, selten oder überhaupt einfach irgendwas zwischen die Seiten klemme, was griffbereit ist.. )

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Völlig ungeordnet *hust*

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Beides - ich versuche meinen Hunderten von Büchern Herr zu werden

Kurzgeschichte oder Roman?
Roman.

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Harry Potter

Kaufen oder gebraucht?
Beides

Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Alles, wie es gerade kommt. Stöbern, Empfehlungen, Rezensionen, Zufall..

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Geschlossenes Ende, Cliffhanger bitte nur, wenn ich den nächsten Band bereits in den Händen halte ;-D

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Fast nur am späten Abend

Lieblingsbuch des vergangenen Jahres?
*fälltmirgeradenichtein*

Welches Buch liest du gegenwärtig?
"Mit rosa Brille seh´ich besser" von Fiona Walker.


Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?

"Replay - Das zweite Spiel" von Ken Grimwood

Sonntag, 16. Januar 2011

Hochwasser-Tourismus

Das ist schon komisch mit dem Hochwasser. So sah es noch vor 3 Tagen am 13.01. am Bach an der Unterführung aus:

Bereist heute sind die Pegelstände am oberen Flußlauf so gefallen, dass die Unterführung wieder begehbar ist:



Umso erstaunlicher, dass sich 3 km weiter flußabwärts, der Main dafür noch viel schlimmer über die Ufer ausgebreitet hat - und alles unter Wasser gesetzt hat:

Links vom Gebäude ist eine riesige Wiese, davor Straße - normalerweise:



Hier der große Festplatz, dass Gebäude ist ein Restaurant. Das normale Mainufer ist ca. 200 mtr. weiter hinten:
Der Festplatz mit dem Musikpavillon - ganz hinten kann man ein Schiff auf dem Main erkennen:

Von der Straße sind nur noch Schilder zu sehen, die Enten freut es:

Was aussieht wie eine Insel, ist nur eine große Wiese wo ein kleiner Hügel noch rausguckt. Gut zu erkennen an der blauen Parkbank daneben:

Die Enten erobern beglückt weite neue Schwimmbereiche, sie müssen sich fühlen wie im Paradies. Die Anwohner, die überall die Keller leer pumpen, finden das vermutlich weniger spannend.

Aber beeindruckend sind und bleiben diese Wassermassen, die sich über alles erheben, was sonst Straßen und Plätze sind. Wie der Fußballplatz (das rote Gebäude auf dem Bild ist der Eingang zum Sportplatz) hier am Mainufer aussieht, wenn das Wasser zurückgeht, möchte ich fast nicht wissen:

Strike!


Und jetzt? Was mache ich jetzt?